am Freitag, 9. November von 21 bis 00.30 Uhr in St.Gallen
Gefühlte Sicherheit – aber sicher!
Verschiedene Perspektiven zur Sicherheit im öffentlichen Raum in der Stadt St.Gallen
Welche Assoziationen löst der Slogan “St.Gallen, die sicherste und sauberste Stadt im Bodenseeraum!” aus? Ist absolute Sicherheit überhaupt herstellbar? Woran misst sich die “gefühlte Sicherheit” in einer Stadt? Wie unterscheiden sich die individuellen Bedürfnisse nach Sicherheit? Wieviel Sicherheit braucht der öffentliche Raum?
Fünf “Sicherheitsakteure” machen sich am 9. November 2007 mit Ihnen auf den Weg, diese Fragen während eines nächtlichen Spaziergangs durch fünf Sozialräume der Stadt St.Gallen zu untersuchen. Gleichzeitig ist das nächtliche Experiment der Startschuss für die Diskussion im Internet (Weblog: http://community-development.ch).
Die 3. Ostschweizer Sozialraumtagung Sozialraumnachtung beginnt direkt im ersten Sozialraum:
21 Uhr, Kreuzung Linsebühlstrasse/ Dreilindengässlein in St.Gallen
Der nächtliche Rundgang dauert bis nach Mitternacht. Für Wolldecken und Kraftbrühe ist gesorgt!
Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich. Für eine bessere Planung dürfen Sie Ihre Teilnahme aber gerne über das Kontaktformular auf http://community-development.ch bekanntgeben.
Selbstverständlich ist es möglich, sich der bereits laufenden Nachtung an einem beliebigen Ort anzuschliessen. Dafür werden eine Nachtungs-Hotline eingerichtet und Richtzeiten für die einzelnen Sozialräume festgelegt.
Durch die 5 Sozialräume führt Sie Diana Dengler alias Charlotte Bleicher, die erste Nacht-Stadtführerin der Schweiz, bekannt von der 2. Ostschweizer Sozialraumtagung (Stichwort: 4-Strassen-Wohnung).
Gastgeber und Tagungsleiter ist Dani Fels (FHS St.Gallen), für den Bühnenbau und das Tagungsdesign sorgt das Atelier für Sonderaufgaben.
Sozialraum 1
Das Quartier
Perspektive: Stadtpolizei St.Gallen, Quartierpolizei
Sozialraum 2
Der Park
Perspektive: Stiftung Suchthilfe St.Gallen, Gassenarbeit
Sozialraum 3
Die Tiefgarage
Perspektive: Doris Königer (Architektin) und Stadtplanungsamt der Stadt St.Gallen
Sozialraum 4
Die Unterführung
Perspektive: Etrit Hasler (Slam Poet und Stadtparlamentarier, angefragt), Christina Fehr Dietsche (Stadtparalamentarierin)
Sozialraum 5
Die Beiz
Perspektive: Jugendsekretariat der Stadt St.Gallen
Zeigen Sie Mut und lassen Sie sich auf die erste Nacht-Untersuchung der Ostschweiz ein. Ihre gefühlte Sicherheit vor Ort interessiert uns!
Die 3. Ostschweizer Sozialraumtagung ist eine Kooperation der FHS St.Gallen und des Ateliers für Sonderaufgaben mit Beteiligung von:
Stadtpolizei St.Gallen, Stiftung Suchthilfe St.Gallen, Stadtplanungsamt der Stadt St.Gallen,Doris Königer (Architektin) Jugendsekretariat der Stadt St.Gallen, Etrit Hasler (Slam Poet, angefragt), Christina Fehr Dietsche (Stadtparlamentarierin), Marco Hess (video-artwork), Studentinnen der FHS St.Gallen und Charlotte Bleicher (Nacht-Stadtführerin)