Wenn der erste Eindruck täuscht

Mitarbeitende im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich brauchen nicht nur eine hohe Fach-, sondern auch Sozial- und Kommunikationskompetenz. Dass solche Stärken bei der Personalauswahl nicht einfach auf der Hand liegen oder durch Arbeitszeugnisse abgeleitet werden können, weiss Christina Fehr Dietsche, Leiterin des neuen Seminars Personalentwicklung und Kompetenzmanagement an der FHS St.Gallen.

Es sei anspruchsvoll für eine Stelle die passende Person zu finden. Oft verlasse man sich nach wie vor auf Bewerbungsunterlagen und Erstgespräche. „Dabei können wir von positiven wie auch negativen Wahrnehmungstäuschungen fehlgeleitet werden“, warnt Christina Fehr Dietsche. Fehlbesetzungen hätten dabei nicht nur hohe Kosten für eine Organisation zur Folge, sondern könnten auch zu Kündigungen langjähriger Mitarbeitender und Imageverlust führen.

Im Seminar Personalselektion und Kompetenzmanagement schult die Inhaberin und Geschäftsführerin einer Assessment- und Beratungsfirma die Teilnehmenden darin, einen differenzierten Blick zu entwickeln. Das Seminar führt in die Entwicklung von Anforderungsprofilen ein und zeigt auf, wie Kompetenzen beobachtbar gemacht werden können. Angesprochen sind Personalverantwortliche aus dem Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen.

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Wem gehört der öffentliche Raum?

Anlässlich der Tagung „Wir sind Platz. Konfliktbearbeitung im öffentlichen Raum“ in Salzburg wurden Christian Reutlinger, Leiter des Instituts für Soziale Arbeit und Caroline Fritsche, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum für Soziale Räume vom österreichischen Radio ORF zum öffentlichen Raum befragt. Entstanden ist eine 30-minütige Sendung zum Thema “Wem gehört der öffentliche Raum?”.

Neuer Lehrgang Gemeindeentwicklung: Instrumente und Trends

Wer sich heute in der Gemeindeentwicklung engagiert, muss in unterschiedlichsten Spannungsfeldern bestehen können. Konflikt- und Projektmanagement oder politische Kommunikation sind zu Schlüsselkompetenzen geworden.

Die FHS St.Gallen bietet dazu neu einen 18-tägigen Lehrgang an. Die Weiterbildung vermittelt systematisch Wissen und Methoden zur erfolgreichen Gemeindeentwicklung. Start ist im November 2011. Continue reading

Mitwirken statt versorgen lassen: Gemeindepolitik für die Zukunft

Gemeinden stehen vor grossen Herausforderungen. Die einzige noch wachsende Bevölkerungsgruppe in der Schweiz sind, neben Zugewanderten, Menschen über 65. Mit herkömmlichen Versorgungsmodellen sind die finanziellen und personellen Grenzen schnell erreicht. Neue Ansätze beziehen die älteren Menschen aktiv mit ein und nutzen ihre Potenziale.

Am Mittwoch, 28. September 2011 findet in St.Gallen die erste Ostschweizer Gemeindetagung statt. Thema ist die Alters- und Generationenpolitik in Gemeinden. Die Tagung wird von der FHS St.Gallen veranstaltet. Continue reading

Neues Kindes- und Erwachsenenschutzrecht: Hoffnung für die Sozialpädagogische Familienbegleitung?

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Am 27. Oktober veranstaltet die FHS St.Gallen gemeinsam mit dem Fachverband Sozialpädagogische Familienbegleitung Schweiz in Rorschach eine Tagung zur Bedeutung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes für die Sozialpädagogische Familienbegleitung. Vertreterinnen und Vertreter von Anbietern und zuweisenden Stellen präsentieren und diskutieren Neuerungen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht und deren Auswirkungen auf die Sozialpädagogische Familienbegleitung. Die Tagung bietet Austausch und Orientierungshilfe und gibt Antwort darauf, wann Sozialpädagogische Massnahmen notwendig und sinnvoll einzusetzen sind. Mehr lesen

Nachbarschaften und Agglomerationswahrnehmung entlang der S5

30 Forschende von fünf Hochschulen und acht Fachinstituten waren zwei Jahre lang unterwegs. Sie alle haben zum Lebensraum von 300‘000 Menschen entlang der S-Bahnlinie S5 zwischen Zürich-Stadelhofen und Pfäffikon SZ geforscht.

Beteiligt war auch ein Team der FHS St.Gallen. Christian Reutlinger, Eva Lingg, Antje Sommer und Steve Stiehler waren in zwei der insgesamt elf Projekte der S5-Stadt involviert. Sie untersuchten die Zusammenhänge zwischen Nachbarschaftsbeziehungen und Siedlungsarchitektur und setzten sich mit der Wahrnehmung einer alltäglich gelebten Agglomeration auseinander.

Die Ergebnisse wurden journalistisch aufbereitet und als Buch herausgegeben.

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Ostschweizer Generationentagung in Weinfelden

Am Donnerstag, 9. Juni 2011, findet im Hotel Thurgauerhof in Weinfelden die fünfte Ostschweizer Generationentagung zum Thema „Heimat, Quartier, vier Wände – ein Leben lang?“ statt. Viele Menschen verbinden damit Vorstellungen von Heimat, Wurzeln, guter Nachbarschaft, Eingebunden-Sein, gegenseitiger Hilfe und lebendigem Generationen-Miteinander.
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Betroffenheit allein reicht nicht aus

An der FHS St.Gallen haben erstmalig 13 Fachleute des Sozial-, Gesundheits- und Rechtswesens den Zertifikatslehrgang “Brennpunkt Kindesschutz” abgeschlossen. Der Lehrgang ist Ergebnis einer Kooperation der FHS St.Gallen mit dem Kinderschutzzentrum St. Gallen.

Es kann überall geschehen, oft geschieht es unbemerkt: Kindesmisshandlung. Überforderte Eltern, schwierige Lebensbedingungen – häufig ist es ein Mix von Faktoren, der zu solchen Taten führt. Gefahren frühzeitig zu erkennen und einzugreifen, ist schwierig. Kindesmisshandlung ist ein Problem, dass nicht selten im toten Winkel eines wohlgeformten Alltages stattfindet.

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10 Medienpädagogen zertifiziert

Am Freitag haben 10 Personen aus dem Sozial-, Bildungs- und Bibliotheksbereich das Zertifikat „Medienpädagogik“ erhalten. Der Zertifizierungsanlass fand an der FHS St.Gallen in Rorschach statt

Die 10 Absolventen und Absolventinnen haben sich berufsbegleitend in Medienforschung, -erziehung, -didaktik und Mediengestaltung weitergebildet. Sie sind jetzt in der Lage, bei medienpädagogischen Fragen zu beraten und Medienprojekte sowohl zu initiieren als auch zu begleiten und durchzuführen. Der Lehrgang wurde von der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kooperation mit der PHSG, Pädagogischen Hochschule St.Gallen durchgeführt.

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Neues Weiterbildungsprogramm Herbst 2010

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Ende August ist das neue Programm des Weiterbildungszentrums Soziale Arbeit IFSA-FHS erschienen. Neben drei Weiterbildungsmaster- und 18 Zertifikatslehrgängen bietet das Weiterbildungszentrum auch 13 öffentlich zugängliche Seminare an.

Am Puls der Zeit und Praxis entwickelt das Weiterbildungszentrum Soziale Arbeit IFSA-FHS laufend neue Seminare und Lehrgänge. Neu wird diesen Herbst beispielsweise das Seminar „Social Media – Mehrwert für die Soziale Arbeit“ und die Seminarreihe „Kommunikation in Non-Profit-Organisationen“ angeboten. Ebenfalls neu entwickelt wurde der anfangs September erfolgreich gestartete Zertifikatslehrgang Sozialpädagogische Familienbegleitung und der Lehrgang Kreativ Beraten, welcher im November startet. Für Schnellentschlossene sind noch letzte Plätze frei.

Zum Weiterbildungsprogramm 2010/2011

Lernfestival 2010

„Nur für Neugierige!“ lautet der Slogan des Lernfestivals 2010. Schweizweit laden am 10./11. September über 450 Workshops dazu ein, die Lust am Lernen wiederzuentdecken. Das Festival steht unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission und des Forums Weiterbildung Schweiz. National koordiniert wird vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung SVEB.

Weitere Informationen unter diesem Link

Neue Seminarreihe Kommunikation

Das Weiterbildungszentrum Soziale Arbeit IFSA-FHS startet am 7. Juni 2010 mit der neuen Seminarreihe Kommunikation. In der dreiteiligen Reihe erhalten Teilnehmende einen Überblick über neue Kommunikationskanäle, erfolgreiche Wege der Mittelbeschaffung und üben, wie sie vor laufender Kamera ihre Meinung vertrauenswürdig vertreten. Angesprochen sind vor allem Führungs- und Fachkräfte aus dem Non-Profit-Bereich. Continue reading

Die Glöckner vom Jakobsbrunnen

Der katholische Mediendienst Schweiz hat einen Film zum „Glöckner vom Jakobsbrunnen“ veröffentlicht. Die Aktion wurde im Rahmen der Reihe „Stadt als Bühne“ initiiert. Mark Riklin propagierte die Idee, das Glockenwerk des Brunnens zu de-automatisieren und wieder Glöckner einzusetzen, wie in früheren Zeiten. Die Reihe “Stadt als Bühne” fand zwischen 2005 und 2009 statt. Welchen Rorschacher Schätzen die Initianten Mark Riklin und Selina Ingold in diesen vier Jahren nachgespürt haben erfahren Sie im Buch zum Projekt. Es erscheint diesen Sommer.  

Zum Film

Jugendobdachlosigkeit

Radiotelevisiona svizzera RSI berichtete am Sonntag, 21. März in den Hauptnachrichten über das Thema Jugendobdachlosigkeit. Vor allem in der Deutschschweiz gibt es immer mehr jugendliche Obdachlose. Zu den Faktoren, welche Jugendobdachlosigkeit begünstigen, wurde Christian Reutlinger, Leiter Kompetenzzentrum Soziale Räume der FHS St.Gallen befragt. “Die Unsicherheiten in der Berufswelt und allgemein in der heutigen individualisierten Gesellschaft sind mögliche Auslöser, für Probleme im Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen”, erklärt er. Solche Phänomene könnten als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen zum Nachdenken anregen.

Zum TV-Beitrag

Mediengezwitscher mit rebell.tv Macher

Das nächste und letzte Mediengetwitter findet am 22. Januar 2010 mit dem bekannten Blogger und rebell.tv Macher Stefan M.Seydel als Talkgast im Kornhausbräu Rorschach statt. Im medienpädagogischen Talk verfolgt das Publikum die Diskussion vor Ort und die Online-Kommentare über Twitter (Tweets). Die Talkgäste beantworten gleichzeitig Fragen aus dem Publikum und aus den Tweets. Weitere Diskussionsteilnehmer aus dem In- und Ausland sind nur online anwesend und bringen sich aufgrund der Tweets in die Diskussion ein.

Wer sich selbst im Multitasking ausprobieren will, ist eingeladen, am dritten und letzten Mediengetwitter, vom 22. Januar 2010 um 16 Uhr im Kornhausbräu an der Industriestrasse in Rorschach, mitzutwittern. Die Veranstaltung ist öffentlich und wurde im Rahmen des Lehrgangs Medienpädagogik von der FHS St.Gallen und PHSG lanciert. Rückblick auf das zweite Mediengetwitter vom 8. Januar