Öffentlicher Talk mit Florian Eugster

Als Hauptmoderator führte er souverän durch die 3. Kantonale Behindertenkonferenz: Florian Eugster aus Rorschach sprach als Betroffener für Betroffene, um auch anderen Mut zu machen, sich selbst zu vertreten. Der 33-Jährige hat sein Leben selbst in die Hand genommen, möchte über seinen Alltag möglichst selbst bestimmen oder zumindest mitbestimmen.

Kommenden Dienstag, 22. März 2011, ist Florian Eugster im Rahmen eines Medienseminars zu Gast an der FHS St.Gallen in Rorschach. In einem öffentlichen Talk gibt er Einblick in sein Leben, seine Träume und Zukunftsvisionen. Und gibt Denkanstösse, wie sich eine Öffentlichkeitsarbeit gestalten lässt, die Menschen mit einer Behinderung ernst nimmt.

Dienstag, 22. März 2011, 1100 Uhr, Industriestrasse 35, FHS-Cafeteria

DGGG-Tagung “Wert(e) des Alters”

Interdisziplinarität und Internationalität sind unverzichtbar, wenn die Herausforderungen der Demografie – nicht zuletzt die alternde Gesellschaft – gut bewältigt werden sollen. In diesem Horizont versteht Ulrich Otto vom Kompetenzzentrum Generationen auch seine Mitarbeit im letzten Herbst neu gewählten Vorstand der Sektion IV der Deutschen gerontologischen Fachgesellschaft DGGG. 

vlnr: Uwe Fichtmüller, Kirsten Aner, Cornelia Kricheldorff, Ulrich Otto

Zusammen mit den KollegInnen der Sektion III (sozial- und verhaltenswissenschaftliche Gerontologie) veranstaltet die Sektion IV (Soziale Gerontologie und Altenarbeit ) im September ihre Jahrestagung zum Thema “Wert(e) des Alters”.  Der „First Call for Papers” und die Einladung zur Tagung liegen bereits vor, der genauer spezifizierte zweite Call for Papers wird in Kürze vorliegen. Beide Sektionen der DGGG freuen sich ausdrücklich über die immer intensivere Zusammenarbeit auch mit KollegInnen aus der Schweiz (u.a. im Kontext der schweizerischen gerontlogischen Schwester-Gesellschaft SGG-SSG) und laden zu Teilnahme ebenso wie zur aktiven Beteiligung ein.

Call for Papers: DGGG-SektionstagungIII+IV_CfP1

Also am besten schon einmal den Termin reservieren:   

22. / 23. September 2011 in Frankfurt am Main

Masterstudium Management sozialer Dienstleistungen

playback

Heute fand an der FHS St.Gallen in Rorschach die Diplomierung von Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Management sozialer Dienstleistungen statt. In seiner Diplomrede problematisierte der Rektor Sebastian Wörwag das Verhältnis zwischen Wissen und Halbwissen. Das Rahmenprogramm wurde vom Playback-Theater St. Gallen gestaltet. Szenen aus dem Studium wurden auf Zuruf gespielt. Improvisationen, die inspirierten… Wir gratulieren den Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem Erfolg. (Foto Reto Eugster)

“Einfach Telefonieren”: Ideenwettbewerb gestartet

Emporia Telecom, Hersteller von Seniorentelefonen, Swisscom, Migros, Pro Senectute sowie die FHS St.Gallen starten einen Ideenwettbewerb. Sein Titel ist Programm: “Einfach Telefonieren” ruft dazu auf, ein Mobiltelefon zu kreieren, das (auch) den Ansprüchen der älteren Generation gerecht wird. Dabei geht es um die Dimensionen, Handhabung, Design und Funktionalität. Nutzerinnen und Nutzer können ihre Anliegen konkretisieren und einbringen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auch untereinander Ideen austauschen.

Bis am 14.11.2010 können Ideen eingereicht werden. Eine Expertenjury schliesslich wird die Eingänge bewerten. Der Jury gehören an: Albert Fellner (Emporia), Werner Schärer (Pro Senectute), Reto Eugster (FHS St.Gallen), Pascal Jaberg (Leiter “Genertion 50plus”, Swisscom) sowie Dante Venafro (Leiter Einkauf und Vertrieb Telekom, Migros). Die drei kreativsten Vorschläge werden ausgezeichnet.

Details: www.einfachtelefonieren.ch

10 Medienpädagogen zertifiziert

Am Freitag haben 10 Personen aus dem Sozial-, Bildungs- und Bibliotheksbereich das Zertifikat „Medienpädagogik“ erhalten. Der Zertifizierungsanlass fand an der FHS St.Gallen in Rorschach statt

Die 10 Absolventen und Absolventinnen haben sich berufsbegleitend in Medienforschung, -erziehung, -didaktik und Mediengestaltung weitergebildet. Sie sind jetzt in der Lage, bei medienpädagogischen Fragen zu beraten und Medienprojekte sowohl zu initiieren als auch zu begleiten und durchzuführen. Der Lehrgang wurde von der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kooperation mit der PHSG, Pädagogischen Hochschule St.Gallen durchgeführt.

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Was macht (Sozial)-Raumforschung zur (Sozial)-Raumforschung?

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Am 18. und 19. August 2010 fand am Fachbereich Soziale Arbeit in Rorschach der internationale Workshop zur Sozialraumforschung statt, welcher durch das Kompetenzzentrum Soziale Räume der FHS St.Gallen (Prof. Christian Reutlinger, Prof. Annegret Wigger) und der Universität Duisburg/Essen (Prof. Fabian Kessl) organisiert wurde. Anhand von drei ausgewählten Forschungsprojekten wurde mit 15 Experten und Expertinnen aus den Bereichen Geografie, Stadt- und Regionalsoziologie sowie  Erziehungswissenschaften diskutiert, was (Sozial)-Raumforschung zur (Sozial)-Raumforschung macht, welche Perspektiven und spezifische Herangehensweisen eine solche Forschung erfordert und welche (spezifischen) Instrumentarien zur Verfügung stehen.

Den Mittwochabend gestaltete Mag. Dr. Alexander Hamedinger der TU Wien mit einem öffentlichen Vortrag, welcher die «Herausforderungen moderner Stadtentwicklung» zum Thema hatte. Dabei standen Prozesse sozio-kultureller und -ökonomischer Umwertung in der Stadtentwicklung (Gentrification) sowie die Häufung benachteiligter Menschen in sogenannten «Pockets of Poverty» im Fokus. Diese fachlichen Inputs regten zu einer ertragreichen Diskussion zwischen den Teilnehmenden aus Politik, Verwaltung, Praxis der Sozialen Arbeit und der Universität bzw. Fachhochschulen an.

“Hoffnung Alter”-Programm steht

Es ist ein beeindruckendes Schaufenster der Gerontologie in ihrer ganzen interdisziplinären Breite – das Programm des DGGG-SGG-Kongresses. Hier sind jetzt alle Veranstaltungen der drei Tage vom 15.-17.09.10 online einsehbar – von den Keynote-Vorträgen über die Symposien bis hin zu den Postersessions. Die FHS St.Gallen ist an allen drei Tagen mit unterschiedlichen Beiträgen auf dem Gemeinschaftskongress der beiden schweizerischen und deutschen gerontologischen Fachgesellschaften vertreten:

Da CCG-Leiter Ulrich Otto im Vorstand der Sektion IV der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie) mitarbeitet, moderiert er gleich eine ganze Reihe von Paper-Sessions, die durch die Bank wesentliche Themen des Kompetenzzentrums Generationen (CCG) zum Thema haben: Älter werden im Gemeinwesen/Sozialraum, Generationenverhältnisse, innovative Wohnformen, Technikassistenz und Alter (u.a. AAL). Ausserdem hält er einen Vortrag im Exzellenzsymposium “Altern im Quartier – Beratung, Planung, Vernetzungam (17.9. 8:30-10:00)“.

Mehrere FHSG/CCG-Projekte werden sich dort vorstellen. Zusammen mit den MitarbeiterInnen

ist er jeweils mit einem Poster vertreten. Ausserdem wird auch der neue CCG-Mitarbeiter Alexander Seifert mit einem Projektposter zu seinem kürzlich an der Universität Zürich abgeschlossenen Projekt “Internetnutzung im Alter” vertreten sein.

Die MitarbeiterInnen des zuletzt genannten binationale Kooperations-Projekt “Zonen des Übergangs” werden ausserdem in mehreren Sessions bereits erste detaillierte Ergebnisse vor- und zur Debatte stellen:

  • Silke van Dyk und Stephan Lessenich (Teilprojekt Soziologie) werden am 16.9. 10:30-12:00 an dem Symposium „Aktiv im Alter – um jeden Preis?“ beteiligt sein. Vortragsthema: “Können, dürfen, müssen: Das Alter zwischen Nutzung und Anerkennung”
  • Stefanie Graefe (TP Soziologie) hält ebenfalls am 16.9. 14:00-15:30 einen Vortrag im Rahmen des Symposiums „Bilder des Alterns – Übergänge und Altersbilder als Gegenstand qualitativer Forschung“. Thema des Beitrags: “Die Dimensionen subjektiver Alter(n)serfahrung. Methodische und methodologische Überlegungen”,
  • Ulrich Otto (TP Erziehungswissenschaft) hält seinen o.g. Vortrag  im Rahmen des Symposiums „Altern im Quartier – Beratung, Planung, Vernetzung“,
  • Anna Kornadt und Klaus Rothermund (TP Psychologie) zur selben Zeit in der Papersession „Altersbilder“. Vortrag zu: “Kontexte des Alterns. Eine Studie zur Erfassung von Altersstereotypen in unterschiedlichen Lebensbereichen”,
  • Und Jenny Block wird auch noch ein Poster zu ihrem Dissertationsprojekt präsentieren, Thema: Der biographische Bedeutungswandel „freier Zeit“.

Frühbucherrabatt DGGG/SGG-Kongress bis 20.6.

Schnell anmelden – für den deutsch-schweizerischen Gerontologiekongress “Hoffnung Alter” gibt es für Schnellentschlossene noch den early-bird-Tarif! Aber nur bis zum 20.6.! Der Kongress der beiden gerontologischen Fachgesellschaften SGG und DGGG findet an der Charité in Berlin vom 15.-17. September 2010 statt. Mehr im ifsa-blog…

Tagung „seniorenfreundliche Region“

7.10.2010, im Theater CROCHETAN, Monthey, SGG-SSG

In grosser thematischer Nähe zu den Leuchtturmthemen der FHS St. Gallen Soziale Räume und Generationen bzw. gerade in deren Überschneidung verortet sich eine Tagung der westschweizerischen SGG am 7. Oktober 2010, mit dem Titel

 «Eine seniorenfreundliche Region: aktuelle und bevorstehende Fragen rund um die Betreuung / Pflege zu Hause und im Spital»

Im Mittelpunkt stehen die Konzepte  «Altersfreundliche Stadt» (WHO) und «Nachbarschaftliches Quartier» sowie Herausforderungen angesichts der demografischen Alterung. Was ist zu tun, um die Prävention (z.B. auch präventive Hausbesuche) zu optimieren? Wie können die Kontinuität und die Koordination der Pflege / Betreuung zu Hause und im Spital gewährleistet werden? Welche Anforderungen stellen sich für die Geriatrie im Akutspital?
Im Fokus steht dabei auch die Zusammenführung aller Beteiligten: der PartnerInnen aus dem Bereich der Sozialmedizin (Spitex, Pflegeheime, behandelnde Ärzte), GemeindevertreterInnen sowie SeniorInnen.

Jede Menge Anknüpfungspunkte also… für Fragestellungen aktueller F+E-Projekten der FHSG:

  • InnoWo – Zuhause wohnen bis zuletzt“ nimmt u.a. das Zusammenspiel professioneller Kräfte, privatem Unterstützungsnetzwerk und Nachbarschaftshilfe in drei unterschiedlichen Wohn- und Lebenskontexten in den Blick.
  • Launch-Center für gemeinschaftliches Wohnen“ will mit einer Netzwerkagentur Ideen & Interessen gemeinschaftlichen Wohnens (auch) im Alter unterstützen, begleiten und fördern.
  • Weitere Projekte werden derzeit konzipiert bzw. beantragt, u.a. zur Umsetzung systematischer ambulant-vor-stationär-Strategien im Quartier sowie zur Bestandsaufnahme sozialer Netzwerke Älterer im näheren Lebensumfeld.

Weitere Informationen zur Tagung sowie das detaillierte Programm finden Sie hier.

Eine thematisch benachbarte Tagung der SAGW fasste das Thema etwas weiter: generationenfreundliche Gemeinde. Infos hier.

Sozialinformatik-Event 2010

Seit 10 Jahren ist die FHS St.Gallen im Sozialinformatik-Geschäft tätig. Ein Masterstudium und Zertifikatslehrgänge werden in diesem Bereich angeboten, verschiedene Praxisprojekte wurden realisiert. Selina Ingold, Martina Baerlocher, Ueli Hagger und Reto Eugster arbeiten für das IFSA in diesem Bereich.

Gestern fand #sievent 2010 statt, das Treffen der Ostschweizer Sozialinformatik-Community. 50 Gäste bekamen 5 Projektpräsentationen geboten. Medienpraxis.ch berichtet detailliert über das Ereignis.

rolandwitwer

Roland Witter referiert über SMS-Beratung für Kinder und Jugendliche

simondaiker

Simon Daiker von Namics erläutert Wissensmanagement auf Wiki-Basis

danisuter

Daniel Suter von KOSA beim Referieren