20.08.2010
„Stadt als Bühne“ – das ungewöhnliche Experiment ist nicht einem Brainstorming des Stadtmarketings entsprungen, sondern ein ernsthaftes, wenn auch ungewohntes Bildungsprojekt des Fachbereichs Soziale Arbeit der Fachhochschule St.Gallen. Deren Rektor Sebastian Wörwag hat das Projekt aktiv und intensiv unterstützt und begleitet. Er erläutert, welchen Nutzen das Experiment gestiftet und wie es die Studierenden vorangebracht hat. (weiterlesen…)
13.07.2010
soll und kann die Person, die derzeit vom IFSA zur Verstärkung des Kompetenzzentrums Generationen (CCG) gesucht wird. Die aktuell ausgeschriebene Stelle ist eine interessante Herausforderung auch für amibtionierte junge AkademikerInnen. Auf der Basis vorzugsweise einer sozialwissenschaftlichen Promotion werden insbesondere Expertise in der Generationen- und insbesondere der Alter(n)sthematik gesucht, ausserdem ausgewiesene forschungsmethodische Kompetenzen, insbesondere in quantitativen Verfahren. Bewerbungsschluss ist der 6. August.
09.07.2010
… damit auch IKT und AAL – das sind neben Generationenbeziehungen zentrale Interessen von Alexander Seifert, der seit Anfang Juli das Team des Kompetenzzentrum Generationen (CCG) verstärkt. Der Diplom-Sozialpädagoge (Jg. 1981) wird für zunächst drei Monate insbesondere in diversen F+E-Projekten mitarbeiten, wobei ihm seine disziplinbezogene Doppel-Orientierung sowohl auf Soziale Arbeit wie auf Soziologie zugute kommt – letzteres Fach studiert er derzeit an der Universität Zürich.

Einschlägig und ganz aktuell fachlich ausgewiesen hat sich Alexander Seifert kürzlich durch seine Co-Autorschaft der Schweizerischen Studie ”Internetnutzung im Alter”: Schelling, H. R. & Seifert, A. (2010). Internet-Nutzung im Alter. Gründe der (Nicht-)Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) durch Menschen ab 65 Jahren in der Schweiz. Zürich: ZfG

05.07.2010
Peter Schallberger und Bettina Wyer, Forschende des Instituts für Soziale Arbeit IFSA der FHS St.Gallen haben ihre Studie zur Untersuchung von vorübergehender Beschäftigung in der Schweiz als Buch veröffentlicht.

Seit Mitte der 1990er Jahre richtet sich die Arbeitsmarktpolitik der meisten europäischen Staaten am Leitparadigma der Aktivierung aus. Arbeitslosigkeit soll durch Maßnahmen bekämpft werden, die bei den einzelnen Betroffenen ansetzen und denen zugleich qualifizierende und repressive Momente anhaften können. Am Beispiel von »Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung« in der Schweiz zeigt die Studie auf, dass bei der Umsetzung der politischen Doktrin des »Förderns und Forderns« in der professionellen Praxis erhebliche Ausgestaltungsspielräume bestehen. Anhand vergleichender Fallstudien werden die Bedingungen rekonstruiert, unter denen die Programme
entweder eher ermächtigend oder zusätzlich entmutigend wirken.
Peter Schallberger, Soziologe, ist Professor im Fachbereich Soziale Arbeit an der FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Bettina Wyer, Pädagogin, ist dort wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Hier finden Sie eine Leseprobe zum Buch.
18.06.2010
…hat sich das von der VW-Stiftung geförderte interdisziplinäre Forschungsprojekt “Zonen des Übergangs”, das Ulrich Otto von der FHS St. Gallen zusammen mit ForscherInnen der Universität Jena (D) durchführt. Im Team mit seiner Mitarbeiterin Evelyn Hochheim verantwortet er das erziehungswissenschaftliche Teilprojekt.
Dass die Fragestellung ebenso wichtig und vielversprechend wie kompliziert ist, ist mittlerweile mehr als deutlich. Beide Einschätzungen hängen dabei eng mit der interdisziplinären Anlage des Projekts zusammen. Deshalb wurde nach dem ersten Projektjahr – von Anfang an war dies so geplant – als gründliche Reflexionsschiene ein Workshop mit einem hochkarätig besetzten Beirat (s. Foto ganz unten) veranstaltet.

Projektteam: Frauen vrnl: E. Hochheim, S.van Dyk, S. Gräfe, K. Leppert, A. Kornadt; Männer vrnl: U. Otto, S. Lessenich, K. Rothermund, B. Strauss
Im Forschungsalltag des Projektteams (Foto oben) geht es gegenwärtig u.a. darum, die durch die spezifische Projektanlage ermöglichte kritische Diskussion und wechselseitige Validierung qualitativer und quantitativer Befunde auch tatsächlich zu realisieren – etwa der Erkenntnis, wonach ältere Menschen die Selbstidentifikation mit der Gruppe der Alten biografisch so weit wie möglich nach hinten schieben. Nicht zuletzt bei diesem, projektlogisch entscheidenden, Prozess versprach sich das Projektteam wichtige Anregungen … (weiterlesen…)
20.05.2010

FHS St.Gallen in Projekt S5-Stadt involviert, Foto: Renato Bagttini
Von Eva Lingg
Rund 30 Forschende von fünf Hochschulen und acht Fachinstituten aus den Kantonen Zürich und St. Gallen sind rund zwei Jahre unterwegs und versuchen, das Phänomen Agglomeration zu entschlüsseln. Fragen nach einer nachhaltigen Gesellschafts- und Siedlungsentwicklung bilden den übergreifenden thematischen Leitfaden. Was die Forscherinnen und Forscher herausfinden, werden sie von April bis Oktober 2010 mit Veranstaltungen, Aktionen und einer Publikation in die Region zurücktragen. Zusammen mit lokalen Partnern vermitteln sie so konkrete Denkanstösse und Impulse. Auch die FHS St.Gallen war mit zwei Forschungsprojekten beteiligt (weiterlesen…)
10.05.2010
Das Weiterbildungszentrum Soziale Arbeit IFSA-FHS startet am 7. Juni 2010 mit der neuen Seminarreihe Kommunikation. In der dreiteiligen Reihe erhalten Teilnehmende einen Überblick über neue Kommunikationskanäle, erfolgreiche Wege der Mittelbeschaffung und üben, wie sie vor laufender Kamera ihre Meinung vertrauenswürdig vertreten. Angesprochen sind vor allem Führungs- und Fachkräfte aus dem Non-Profit-Bereich. (weiterlesen…)
21.04.2010
Der katholische Mediendienst Schweiz hat einen Film zum „Glöckner vom Jakobsbrunnen“ veröffentlicht. Die Aktion wurde im Rahmen der Reihe „Stadt als Bühne“ initiiert. Mark Riklin propagierte die Idee, das Glockenwerk des Brunnens zu de-automatisieren und wieder Glöckner einzusetzen, wie in früheren Zeiten. Die Reihe “Stadt als Bühne” fand zwischen 2005 und 2009 statt. Welchen Rorschacher Schätzen die Initianten Mark Riklin und Selina Ingold in diesen vier Jahren nachgespürt haben erfahren Sie im Buch zum Projekt. Es erscheint diesen Sommer.
Zum Film
29.03.2010
Radiotelevisiona svizzera RSI berichtete am Sonntag, 21. März in den Hauptnachrichten über das Thema Jugendobdachlosigkeit. Vor allem in der Deutschschweiz gibt es immer mehr jugendliche Obdachlose. Zu den Faktoren, welche Jugendobdachlosigkeit begünstigen, wurde Christian Reutlinger, Leiter Kompetenzzentrum Soziale Räume der FHS St.Gallen befragt. “Die Unsicherheiten in der Berufswelt und allgemein in der heutigen individualisierten Gesellschaft sind mögliche Auslöser, für Probleme im Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen”, erklärt er. Solche Phänomene könnten als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen zum Nachdenken anregen.
Zum TV-Beitrag
03.03.2010
Erfolg in der Finalistenauswahl – FHSG im Konsortium dabei: Sieben Fachhochschulen aus Baden-Württemberg sind im Finale des Förderprogramms zur Schaffung von “Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen” (ZAFH). Die Finalisten sind die Hochschulen Aalen, Esslingen, Furtwangen, Konstanz, Mannheim, Ravensburg-Weingarten und Stuttgart (HdM). Gefördert werden sollen zwei bis drei Fachhochschulen mit jeweils bis zu 2,5 Mio. Euro.
Bei einem der Forschungsverbünde ist das Kompetenzzentrum Generationen der FHS St. Gallen (CCG) als Kooperationspartner dabei: Es handelt sich um einen interdisziplinären Projektverbund im Bereich des Ambient Assisted Living (AAL), der neben technischen (u.a. aus Medizintechnik, Mikrosystemtechnik, Informatik) Fragestellungen auch soziologische, sozialpolitische, ethische, rechtliche und pflegerische Dimensionen berücksichtigt.

Standort- und fächerübergreifende Kooperation: Die Fachhochschulen in Furtwangen, Mannheim und Ravensburg-Weingarten fungieren als Hauptantragsteller. CCG-Leiter Ulrich Otto sowie IPM-FHS-Mitarbeiterin Edith Maier sind für die FHSG Kooperationspartner in spezifischen Fragestellungen der Pflegewissenschaft, Gerontologie, aber auch der Usability und sozialer Raumbezüge. Entsprechend gilt dies für die KFH Freiburg. Das geplante ZAFH-AAL soll neben einem Kernthemengebiet assistiver Technologien für ein selbständiges Leben im Alter ebenso Fragen der Teilhabe und partizipativen Weiterentwicklung, der Aneignung von technischer Assistenz, der Einbettung in soziale Vollzüge u.a.m. bearbeiten.
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23.02.2010
…so lautet das Thema eines grossen deutsch-schweizerischen Gemeinschaftskongresses im September 2010 in Berlin. Zum zweiten Mal wird er von der deutschen DGGG und der schweizerischen SGG-SSG gemeinsam veranstaltet – den beiden immer stärker kooperierenden nationalen Vereinigungen der GerontologInnen.

Da Ulrich Otto im Vorstand der DGGG-Sektion IV Soziale “Gerontologie und Altenarbeit” mitwirkt, ist die FHS St. Gallen schon bei der Kongressvorbereitung gut vertreten. Das von der Sektion IV gestaltete Exzellenzsymposium widmet sich dem hochaktuellen Thema Altern im Quartier – Beratung, Planung, Vernetzung - im Schnittfeld der beiden Kompetenzzentren “Generationen” (Leitung: Prof. Dr. U. Otto) und “Soziale Räume” (Leitung: Prof. Dr. C. Reutlinger) könnte die FHS St. Gallen nicht einschlägiger dafür aufgestellt sein!

Der Kongress findet vom 15.-17. Sept. 2010 an der Charité Berlin statt.
Ganz aktuell wurde soeben der zweite Call for Papers veröffentlicht, Beiträge können noch bis 23. April eingereicht werden (soeben verlängert worden – vormals 9.4.).
18.02.2010
sind derzeit einige Einträge im Weblog www.ifsa.ch leider nicht vollständig - teilweise fehlen Fotos oder funktionieren Links nicht. Wer sich dennoch auch in der Übergangszeit bis zur Behebung des Problems die Einträge in einer vollständigen Version ansehen möchte, kann dies – zumindest zur Kategorie Generationen – mithilfe einer pdf-Version tun:
Einträge im ifsa.ch-Weblog zum Thema Generationen
Zukunftsträchtiges Leben und Wohnen im Alter – darum geht es in einem alle zwei Jahre ausgeschriebenen renommierten Wettbewerb der Heinrich & Erna Walder Stiftung. Kürzlich wurden die Preisträger und Finalisten der Öffentlichkeit vorgestellt:

K. Hürlimann-Siebke im Gespräch mit P. Hagen Hodgson (ZHAW) und Prof. U. Otto (FHSG) (v.r.n.l.)
Ausgezeichnet werden noch nicht realisierte Ideen, Projekte oder Konzepte im Kanton Zürich. Und obwohl letzteres strenggenommen für das F+E-Projekt “Launch-Center für gemeinschaftliche Wohnformen” nicht gilt, wurde es im Wettbewerb explizit berücksichtig. Es gehört – so schreibt die Jury – zu den zwei “Projekten, welche die formalen Kriterien nicht erfüllten, aber wegen deren überdurchschnittlichen Qualität ausser Konkurrenz in den Kreis der Finalisten aufgenommen wurden”. Nur deshalb konnte das Projekt des Kompetenzzentrums Generationen (CCG) leider nicht in der Endausscheidung um die drei Preisträgerprojekte teilnehmen.
Die Professoren Robert Langen und Ulrich Otto haben die Eingabe vorbereitet, aber mit ihnen freut sich über den ebenfalls prestigeträchtigen Status als Finalist die gesamte interdisziplinäre Projektgruppe , in der neben dem FB Soziale Arbeit auch die Fächer Ökonomie sowie Technik vertreten sind.
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28.01.2010
so könnte die Kurzformel in Abwandlung des übermächtigen Credos „Science to market“ lauten, das in der Wissenschaftlspolitik immer grössere Bereiche zu dominieren scheint. Science to society – das ist dringend nötig gerade in politisch und wirtschaftlich umkämpften und umworbenen Themen – wie dem der älter werdenden Gesellschaften. Generationenpolitik und Generationenverhältnisse – das sind überaus anspruchsvolle Themenfelder, die zu Verkürzungen und Schnellschüssen einladen, die aber genaue und differenzierte Beschäftigung nötig haben. Und deren Transfer in gesellschaftliche Praxen. Damit ist ein wesentliches Anliegen des Kompetenzzentrums Generationen (CCG) der FHS St. Gallen beschrieben. Selbstverständlich kooperiert das CCG zu diesem Zweck mit renommierten Partnern:
Die gesellschaftliche Verankerung von Wissenschaft – das ist das allgemeinste Ziel der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW. Sie ist ein Zusammenschluss wichtiger Partner, baut sie doch seit einigen Jahren kontinuierlich einen Schwerpunkt „Generationenbeziehungen“ aus, in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) und dem ehemaligen NFP 52. Zweck des Netzwerks ist es, Werkstattgespräche, Tagungen, Austellungen und weitere Veranstaltungen zu diesem Themenbereich anzuregen und solche selbst durchzuführen. Auf diese Weise soll nachhaltig und differenziert der gesellschaftliche Dialog über Generationenpolitik angeregt und Grundlagen für eine Generationenpolitik erarbeitet werden.

Wie zentral die Aktivitäten des CCG innerhalb des gesellschaftlichen Megathemas Generationen sind, zeigt sich darin, dass dies Thema von der SAGW als Schwerpunktthema verfolgt wird. Es zeigt sich ganz aktuell in dem „Dossier Generationenbeziehungen“ im Heft 4/2009 der SAGW-Bulletins. Das CCG unterstreicht darin im Kurzbeitrag von Ulrich Otto seinen ebenso breiten wie fokussierten und auf Forschungsexpertise fundierten Themenzugriff. Innerhalb der Schweizer Fachhochschulen markiert dies eine deutliche Alleinstellung.

download: Heft 4/2009 (Dossier Generationenbeziehungen) der SAGW-Bulletins
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19.01.2010
Das nächste und letzte Mediengetwitter findet am 22. Januar 2010 mit dem bekannten Blogger und rebell.tv Macher Stefan M.Seydel als Talkgast im Kornhausbräu Rorschach statt. Im medienpädagogischen Talk verfolgt das Publikum die Diskussion vor Ort und die Online-Kommentare über Twitter (Tweets). Die Talkgäste beantworten gleichzeitig Fragen aus dem Publikum und aus den Tweets. Weitere Diskussionsteilnehmer aus dem In- und Ausland sind nur online anwesend und bringen sich aufgrund der Tweets in die Diskussion ein.
Wer sich selbst im Multitasking ausprobieren will, ist eingeladen, am dritten und letzten Mediengetwitter, vom 22. Januar 2010 um 16 Uhr im Kornhausbräu an der Industriestrasse in Rorschach, mitzutwittern. Die Veranstaltung ist öffentlich und wurde im Rahmen des Lehrgangs Medienpädagogik von der FHS St.Gallen und PHSG lanciert. Rückblick auf das zweite Mediengetwitter vom 8. Januar