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ifsablog - FHS St.Gallen, Institut für Soziale Arbeit IFSA


03.02.2010

Virtuelle Räume aneignen

Die Fachzeitschrift des Verbandes Curaviva widmet die Januar-Nummer dem Themenschwerpunkt Soziotechnik. Zu Wort kommt auch die FHS St.Gallen, Reto Eugster, in einem Interview. Susanne Wenger führt durch das Gespräch. Titel des Artikels: “Menschen im Alter können nicht mit moderner Technik umgehen? Ein Vorurteil!”

(Aus Medienpraxis.ch) Im Gespräch wird deutlich, dass nach wie vor ein “digitaler Generationengraben” besteht. Zurzeit sind rund 96 Prozent der 14- bis 29-Jährigen online, bei den über 50-Jährigen sind es nur rund 40 Prozent. Bei der Generation “60plus” sinkt der Anteil schliesslich deutlich, unter 30 Prozent. Während 80 Prozent der jüngeren Nutzer aktiv bei Webcommunities mittun, sind es lediglich rund 8 Prozent bei den ältern. Deutliche Unterschiede zeigen sich bei der Art der Internet-Nutzung. Video-Services beispielsweise sind nach wie vor im Fokus jüngerer Anwender. (Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie 2009, Zahlen für Deutschland)

Konkrete Gründe sprechen dafür, dass das Internet speziell für ältere Menschen die Chancen gelingender Alltagsbewältigung verbessert. Eingeschränkte Mobilität, Vereinsamungsrisiken, erschwerter Informationszugang: Mittels Internet könnten solche Hemmnisse relativiert und Partizipationschancen verbessert werden. Dazu bedarf es allerdings eines Know-how-Transfers. Die älteren Menschen müssen dabei unterstützt werden, sich “virtuelle Räume” anzueigenen. Dieser Prozess ist zwar im Gange, er schreitet jedoch insgesamt zögerlich voran.

Zum Interview Wenger/Eugster (PDF)

10.01.2010

Themennummer Soziotechnik

Die Fachzeitschrift des Verbandes Curaviva widmet sich mit der aktuellen Nummer dem Thema Soziotechnik. Dabei ist ein Beitrag des Ifsa. Die Fachzeitschrift ist nicht im Internet verfügbar.

26.11.2009

Transposition – Band 1 “Transdisziplinäre Sozialraumarbeit” erschienen

Transposition – Ostschweizer Beiträge zu Lehre, Forschung und Entwicklung in der Sozialen Arbeit

Bd. 1: Christian Reutlinger und Annegret Wigger (Hg.): Transdisziplinäre Sozialraumarbeit. Grundlegungen und Perspektiven des St. Galler Modells zur Gestaltung des Sozialraums

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07.10.2009

Gemeinschaftliches Wohnen – Potenziale weit unterschätzt

Alternative Wohnformen auch für Ältere sind großes Thema heute – ob in Stadtplanung, Wohnungspolitik, sozialer Gerontologie oder kommunaler Sozialpolitik. Ihre Schwerpunkte sind in vielen Details unterschiedlich, sie bilden moderne pluralisierte Lebenswünsche und -formen ab. Aber im Kern haben sie wichtige Gemeinsamkeiten – egal ob unter dem Label „integriertes Wohnen“, „gemeinschaftliches Wohnen“ oder „Wohnen für Jung und Alt“: Sie zielen auf Partizipation, Selbstbestimmung und aktiv gelebte Nachbarschaft bei gleichzeitiger Wahrung von Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeit.

Wohnprojekt Solinsieme, St.Gallen

Im Kompetenzzentrum Generationen der FHS St. Gallen wird systematisch überlegt, wie diese Experimente auf breiterer Basis gefördert werden könnten.

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30.09.2009

Social Sponsoring durch Buch

Ob es ein gutes Buch ist – das müssen die LeserInnen entscheiden. Ob es neben Nachdenken weitere gute Zwecke efüllt – das entscheiden die KäuferInnen. „Ich wünsche mir, dass es Hunderte von verkauften Büchern werden und der Erlös ziemlich hoch ist“, hofft Harald Blonski. Er hat soeben das Buch „Die Vielfalt des Wohnens im Alter“ herausgegeben (Mabuse Verlag). Denn der Erlös des Buches ist für die Hospizbewegung bestimmt.

Blonski-2009_Wohnen_Umschlagsseite

Auch Prof. Dr. Robert Langen und Prof. Dr. Ulrich Otto sind für das Kompetenzzentrum Generationen der FHS St. Gallen im Buch vertreten:

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03.03.2009

Thema: Nachbarn im MODULØR

Die Zeitschrift MODULØR – Architektur, Immobilien, Recht – widmet ihre zweite Ausgabe dem Thema Nachbarn. Die FHS St.Gallen bietet in ihrem Beitrag “Nachbarschaft – Mörtel ohne Kalk” erste Einblicke in das laufende Forschungsprojekt “Neue Nachbarschaften in der S5-Stadt

zur aktuellen Ausgabe der Zeitschrift

23.01.2009

4x FHSG in 6 Generationenbänden

Die als „Sixpack“ konzipierten Bände der brandneuen Buchreihe „Lebensalter und Soziale Arbeit“ (Reihen-Hg.: H. G. Homfeldt, & J. Schul­ze-Krü­de­ner) greifen das bedeutsame, aber wenig systematisch diskutierte Thema der Lebensalter für die Soziale Arbeit auf – erstmals in einem so breit angelegten Format. Insofern könnten sie wichtige Referenzbände für unsere FHS werden, die mit ihren Schwerpunktthemen – vor allem Generationen, daneben aber auch Sozialraum – genau diese Themenstellung ja bereits seit einiger Zeit besonders intensiv bearbeitet.

Aner_Karl_Lebensalter und soziale Arbeit

Die Themenstellung der Buchreihe (und die FHS) nimmt aber auch einige sehr bedeutsame Trends der Fachdiskussion in Disziplin und Profession auf, wie sie etwa an Sammelbänden, an Tagungsthemen, aber auch beim Zuschnitt von Hochschul-Lehrstühlen und in der Theoriebildung immer deutlicher werden: z.B. den immer stärker werdenden Bezug auf den Lebenslauf sowohl in der Gerontologie wie der Bildungswissenschaft, die in Ansätzen sichtbar werdende Herausbildung einer „Sozialpädagogik der Lebensalter“ sowie bspw. eine übergangsbezogene Soziale Arbeit.

Mitarbeiter der FHS St. Gallen bzw. des IFSA sind dabei mit deutlicher Präsenz beteiligt – teilweise als Verfasser von Artikeln (Christian Reutlinger und 2x Ulrich Otto), teilweise als Mitherausgeber (Steve Stiehler) – zusammen mit vielen anderen renommierten AutorInnen: Die FHSG unterstreicht damit auch an diesem Ort ihre Kompetenz in ihren Schwerpunktthemen – ihre Beiträge im einzelnen:

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14.01.2009

Leuchtturmverbund titelverdächtig

“Sozialraumorientierung” und “Generationenverhältnisse” – zu beiden interdisziplinären Schwerpunkten der FHS St. Gallen gibt es eine Fülle von Publikationen, die sich freilich meist je nur auf eines der Leuchtturmthemen beziehen. Das eher seltene Zusammendenken beider schien dem Sozialmagazin titelverdächtig. Ein entsprechender Aufsatz von IFSA-Mitarbeiter Ulrich Otto wurde zum Anlass genommen, das Titelthema der letzten Ausgabe diesem Spannungsverhältnis zu widmen: “Die Gestaltung der sozialräumlichen Wohlfahrtsgesellschaft angesichts der demografischen Herausfordung”.

sozialmagazin_Inhalt_Ulrich-Otto

Der Aufsatz kann als Folie einer ganzen Reihe von Aktivitäten an der FHS St. Gallen gelesen werden: Sowohl im Rahmen des IFSA sowie des Kompetenzzentrums Generationen werden einschlägige Projekte aktuell bearbeitet und vorbereitet. Diese finden immer stärker Eingang in die Lehre, vor allem aber in Forschungs- und Consultingaktivitäten. Das Themenspektrum allein im Bereich der Sozialen Arbeit reicht von der Alterdiskriminierung über die Gestaltung sozialer Netzwerke Älterer im Rahmen der Sozialarbeit eines grossen Trägers bis hin zur Beratung des kantonalen Postulatsberichts zum demografischen Wandel. Explizit interdisziplinäre Projekte – etwa zur Entwicklung und Erforschung innovativer generationenübergreifenden Wohnformen – kommen hinzu.

Sozialmagazin Ausgabe Dezember 2008: Artikel von Ulrich Otto

24.06.2008

Doppelpässe mit Böhnisch & Co.

Taktisch hat die EM 2008 bisher nichts Neues gebracht: Die Schnelligkeit im Spiel ist der entscheidende Schlüssel zum Erfolg.

Abseits der überreglementierten Stadien und offiziellen Fanzonen findet die Innovation trotzdem statt. So auch am 19. Juni an der FHS St.Gallen, besser: in der alternativen Fussballzone Alcan-Areal.

Hier wurde aus sozialwissenschaftlicher Perspektive über Fussball gelesen. Das gut aufgestellte Team setzte sich zusammen aus Lothar Böhnisch, Angela Tillmann, Michael Rautenberg (alle TU Dresden), Steve Stiehler und Christian Reutlinger (beide FHS St.Gallen). Ihr elegantes und kluges Spiel war ganz um die neue Fussball-Kultfibel “Doppelpässe – Eine sozialwissenschaftliche Fussballschule” (Juventa, 2008) aufgebaut. Mit grossem Spielwitz erzielten sie fünf Tore in Serie. Unschlagbar!

Nach dieser hochkarätigen Partie trafen fünf Nachwuchs- und ein Seniorenteam in einem Turnier aufeinander. Das Senioren-Dream-Team überzeugte durch spielerische Eleganz, konnte mit dem Tempo der ungestümen Jugend aber nicht ganz mithalten und musste eine herbe Niederlage einstecken.

Die Spiele sind in einer Webgalerie ausführlich dokumentiert.

So sehen SiegerInnen aus!

Fotos: Dani Fels

24.01.2008

Die Publikationsreihe der Sozialen Arbeit ist da!

Die neue Publikationsreihe Einblicke: Ostschweizer Beiträge zur Praxis, Lehre und Forschung ist im Januar 2008 erschienen. Die Reihe positioniert Prozesse und Ergebnisse der Sozialen Arbeit im Schnittpunkt von Interdisziplinarität- und Professionsentwicklung. Ihr Ziel ist der fachliche Austausch und die stetige Entwicklung auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit.
Die erste Nummer ist dem Schwerpunktthema „Neues Altern“ gewidmet. Das interdisziplinäre Kompetenzzentrum Generationen der FHS St.Gallen beschäftigt sich seit vier Jahren mit den verändernden Bedingungen und Vorstellungen des Alterns. (weiterlesen…)

21.06.2007

Schule und Schulsozialpädagogik

Rosmarie Arnold, Leiterin der Abteilung Sozialpädagogik an der FHS St.Gallen, nimmt in der Fachzeitschrift Suchtmagazin (Nr. 3, Juni 2007, 33. Jahrgang) zu Fragen der Schulsozialpädagogik Stellung:

“Bildung ist für die Integration junger Menschen in die Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Die Lebenschancen eines Menschen … sind zu einem wesentlichen Teil davon abhängig, wie sich die individuelle Bildungslaufbahn gestaltet … Schulsozialarbeit und Schulsozialpädagogik können dabei tatsächlich einen wichtigen strukturellen und inhaltlichen Beitrag leisten.”

Im Gegensatz zur Schulsozialarbeit bezieht sich die Schulsozialpädagogik direkt auf das Lehr- und Lerngeschehen. In der Ostschweiz bieten zwei Hochschulen, die Pädagogische Hochschule Thurgau und die FHS St.Gallen, gemeinsam einen Zertifikatslehrgang Schulsozialpädagoik an. Neu ist zudem ein Seminar Schulsozialarbeit im Weiterbildungsprogramm der FHS St.Gallen.

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Rosmarie Arnold (Foto: Reto Eugster)

03.05.2006

Gespür für das Glück?

Eine neue Serie in der “Zeit” geht der Frage nach, warum Helfer helfen: Warum nehmen Angehörige bestimmter Berufsgruppen eine hohe psychische und physische Arbeitsbelastung bei gleichzeitig mässiger Entlohnung auf sich? Portraitiert werden in der Serie eine Krankenschwester, ein Landarzt, eine Sozialarbeiterin, ein Schuldnerberater, eine Ergotherapeutin und ein Gefängniswärter. Politische und religiöse Motivationslagen seien eher unbedeutend, wichtig sei vielmehr “eine schwer zu fassende Mitmenschlichkeit”. Für die Psychotherapeutin Thea Bauriedl gehört viel Kraft, Mut und Konfliktfähigkeit dazu, sich in einem der sogenannten helfenden Berufe zu engagieren. Um die eigene berufliche Rolle zu finden – und damit nachhaltiges professionelles Handeln zu ermöglichen – sei die Fähigkeit zur Abgrenzung von der eigenen Arbeit unabdingbar. Diese Fähigkeit könne durch Beratung und Supervision erlernt werden.