Surfen, bloggen, chatten: Kinder und Jugendliche bewegen sich oft so selbstverständlich in der Welt digitaler Medien, dass Medienkompetenz erst zum Thema wird, wenn Probleme auftauchen. Auch Schulen, soziale Einrichtungen und Bibliotheken sind in der Vermittlung von Medienkompetenz gefordert. Im Zertifikatslehrgang (CAS) Medienpädagogik bilden sich die Teilnehmenden zu medienpädagogischen Fachpersonen für den Bildungs-, Sozial- und Bibliotheksbereich weiter. Themenschwerpunkte sind Medienerziehung, Mediendidaktik, Mediengestaltung, Medienforschung sowie Medienrecht und Ethik. Eine hohe Praxisrelevanz gewährleisten medienpädagogische Praxisprojekte, die parallel zum Lehrgang durchgeführt werden. Nach Abschluss können Teilnehmende medienpädagogische Projekte initiieren, begleiten sowie selbstständig durchführen und ihre Organisationen beraten. Der CAS ist eine Kooperation zwischen der FHS St.Gallen und der Pädagogischen Hochschule St.Gallen PHSG. Er kann einzeln oder als Teil des Master of Advanced Studies (MAS) in Social Informatics absolviert werden.
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Zertifikatslehrgang Gemeindeentwicklung
Die vier Weiterbildungsbereiche der FHS St.Gallen bieten gemeinsam den Zertifikatslehrgang Gemeindeentwicklung an. Dieses neue Bildungsangebot richtet sich an Politikerinnen und Politiker, die auf der kommunalen Ebene aktiv sind. Ebenso sind Mitarbeitende von Gemeinden eingeladen, die gestalterische Aufgaben wahrnehmen. Start des Lehrgangs wird im November 2011 sein.
Gemeindepolitik findet zunehmend in Spannungsfeldern statt. Auf der einen Seite werden die Anforderungen grösser, auf der anderen Seite Spielräume geringer, etwas im Finanzbereich. Einerseits sind Gemeinden aufgefordert, Formen der Zusammenarbeit weiterzuentwickeln, anderseits stehen sie in einem Wettbewerb zueinander. Gerade Gemeinden sehen sich einem Reformbedarf gegenüber, der oft unter dem Stichwort der “Professionalisierung” gefasst wird.
Themenschwerpunkte sind beispielsweise: Verwaltungsmanagement, Kommunikation und Krisenmanagement (inkl. ePartizipation), Geschichte und Modelle der Kommunalentwicklung, Innovationsmanagement in der Gemeindepolitik, Prognosen und Trends: Umgang mit neuen Entwicklungen.
Der Lehrgang wir in enger Zusammenarbeit mit Gemeindevertreterinnen und -vertretern angeboten. Auch über eine Projektarbeit wird ein Praxisbezug hergestellt. Das Produktmanagement hat Sara Kurmann, Politikwissenschaftlerin bei unserem Institut, übernommen. Das Lehrgangskonzept hat Reto Eugster im Auftrag der vier FHS-Weiterbildungszentren entwickelt. Dabei haben Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis mitgewirkt.
DGGG-Tagung “Wert(e) des Alters”
Interdisziplinarität und Internationalität sind unverzichtbar, wenn die Herausforderungen der Demografie – nicht zuletzt die alternde Gesellschaft – gut bewältigt werden sollen. In diesem Horizont versteht Ulrich Otto vom Kompetenzzentrum Generationen auch seine Mitarbeit im letzten Herbst neu gewählten Vorstand der Sektion IV der Deutschen gerontologischen Fachgesellschaft DGGG.
Zusammen mit den KollegInnen der Sektion III (sozial- und verhaltenswissenschaftliche Gerontologie) veranstaltet die Sektion IV (Soziale Gerontologie und Altenarbeit ) im September ihre Jahrestagung zum Thema “Wert(e) des Alters”. Der „First Call for Papers” und die Einladung zur Tagung liegen bereits vor, der genauer spezifizierte zweite Call for Papers wird in Kürze vorliegen. Beide Sektionen der DGGG freuen sich ausdrücklich über die immer intensivere Zusammenarbeit auch mit KollegInnen aus der Schweiz (u.a. im Kontext der schweizerischen gerontlogischen Schwester-Gesellschaft SGG-SSG) und laden zu Teilnahme ebenso wie zur aktiven Beteiligung ein.
Call for Papers: DGGG-SektionstagungIII+IV_CfP1
Also am besten schon einmal den Termin reservieren:
Betroffenheit allein reicht nicht aus
An der FHS St.Gallen haben erstmalig 13 Fachleute des Sozial-, Gesundheits- und Rechtswesens den Zertifikatslehrgang “Brennpunkt Kindesschutz” abgeschlossen. Der Lehrgang ist Ergebnis einer Kooperation der FHS St.Gallen mit dem Kinderschutzzentrum St. Gallen.
Es kann überall geschehen, oft geschieht es unbemerkt: Kindesmisshandlung. Überforderte Eltern, schwierige Lebensbedingungen – häufig ist es ein Mix von Faktoren, der zu solchen Taten führt. Gefahren frühzeitig zu erkennen und einzugreifen, ist schwierig. Kindesmisshandlung ist ein Problem, dass nicht selten im toten Winkel eines wohlgeformten Alltages stattfindet.
Sozialinformatik – Medien in der Sozialen Arbeit nutzen
Wir haben das Masterstudium Sozialinformatik (MAS in Social Informatics) weiter entwickelt. Neu ist das Studium modular aufgebaut. Die Studierenden wählen einen von drei künftigen Tätigkeitsschwerpunkten, die im Praxisfeld nachgefragt sind:
- Informatik-Projektleiterin/-leiter
- Online-Beraterin/-berater
- Medienpädagogin/-pädagoge
Masterstudium Management sozialer Dienstleistungen

Heute fand an der FHS St.Gallen in Rorschach die Diplomierung von Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Management sozialer Dienstleistungen statt. In seiner Diplomrede problematisierte der Rektor Sebastian Wörwag das Verhältnis zwischen Wissen und Halbwissen. Das Rahmenprogramm wurde vom Playback-Theater St. Gallen gestaltet. Szenen aus dem Studium wurden auf Zuruf gespielt. Improvisationen, die inspirierten… Wir gratulieren den Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem Erfolg. (Foto Reto Eugster)
Querdenken: Kompakt-Training für Beratung/Coaching
Wer kennt das nicht: Eine Aufgabe klemmt, oder das Denken gerät ins Stocken. Was tun? Manchmal hilft es “querzudenken”: Ganz neue Sichtweisen einzunehmen – auch wenn diese alles in Frage stellen oder einen Ausweg gar zu verhindern scheinen.
Das Weiterbildungszentrum Soziale Arbeit IFSA der FHS St.Gallen bietet zum Thema das dreitägige Seminar “Querdenken” an. Teilnehmende lernen die positive Kraft negativen Denkens kennen und vergrössern ihre Führungs- und Beratungskompetenz in Metaphernarbeit. Das dreitägige Seminar findet am 25./26. Oktober und 16. Dezember 2010 statt. Für Kurzentschlossene sind noch letzte Plätze frei.
10 Medienpädagogen zertifiziert
Am Freitag haben 10 Personen aus dem Sozial-, Bildungs- und Bibliotheksbereich das Zertifikat „Medienpädagogik“ erhalten. Der Zertifizierungsanlass fand an der FHS St.Gallen in Rorschach statt
Die 10 Absolventen und Absolventinnen haben sich berufsbegleitend in Medienforschung, -erziehung, -didaktik und Mediengestaltung weitergebildet. Sie sind jetzt in der Lage, bei medienpädagogischen Fragen zu beraten und Medienprojekte sowohl zu initiieren als auch zu begleiten und durchzuführen. Der Lehrgang wurde von der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kooperation mit der PHSG, Pädagogischen Hochschule St.Gallen durchgeführt.
Neues Weiterbildungsprogramm Herbst 2010
Ende August ist das neue Programm des Weiterbildungszentrums Soziale Arbeit IFSA-FHS erschienen. Neben drei Weiterbildungsmaster- und 18 Zertifikatslehrgängen bietet das Weiterbildungszentrum auch 13 öffentlich zugängliche Seminare an.
Am Puls der Zeit und Praxis entwickelt das Weiterbildungszentrum Soziale Arbeit IFSA-FHS laufend neue Seminare und Lehrgänge. Neu wird diesen Herbst beispielsweise das Seminar „Social Media – Mehrwert für die Soziale Arbeit“ und die Seminarreihe „Kommunikation in Non-Profit-Organisationen“ angeboten. Ebenfalls neu entwickelt wurde der anfangs September erfolgreich gestartete Zertifikatslehrgang Sozialpädagogische Familienbegleitung und der Lehrgang Kreativ Beraten, welcher im November startet. Für Schnellentschlossene sind noch letzte Plätze frei.
Lernfestival 2010
„Nur für Neugierige!“ lautet der Slogan des Lernfestivals 2010. Schweizweit laden am 10./11. September über 450 Workshops dazu ein, die Lust am Lernen wiederzuentdecken. Das Festival steht unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission und des Forums Weiterbildung Schweiz. National koordiniert wird vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung SVEB.
Weitere Informationen unter diesem Link
“Hoffnung Alter”-Programm steht
Es ist ein beeindruckendes Schaufenster der Gerontologie in ihrer ganzen interdisziplinären Breite – das Programm des DGGG-SGG-Kongresses. Hier sind jetzt alle Veranstaltungen der drei Tage vom 15.-17.09.10 online einsehbar – von den Keynote-Vorträgen über die Symposien bis hin zu den Postersessions. Die FHS St.Gallen ist an allen drei Tagen mit unterschiedlichen Beiträgen auf dem Gemeinschaftskongress der beiden schweizerischen und deutschen gerontologischen Fachgesellschaften vertreten:
Da CCG-Leiter Ulrich Otto im Vorstand der Sektion IV der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie) mitarbeitet, moderiert er gleich eine ganze Reihe von Paper-Sessions, die durch die Bank wesentliche Themen des Kompetenzzentrums Generationen (CCG) zum Thema haben: Älter werden im Gemeinwesen/Sozialraum, Generationenverhältnisse, innovative Wohnformen, Technikassistenz und Alter (u.a. AAL). Ausserdem hält er einen Vortrag im Exzellenzsymposium “Altern im Quartier – Beratung, Planung, Vernetzungam (17.9. 8:30-10:00)“.
Mehrere FHSG/CCG-Projekte werden sich dort vorstellen. Zusammen mit den MitarbeiterInnen
- des binationalen InnoWo-Projektes (FHS St. Gallen und Hochschule Mannheim),
- des Projektvorhabens Launch-Center für gemeinschaftliche Wohnformen
- sowie des von der VW-Stifung geförderten interdisziplinären Projekts “Zonen des Übergangs” (FHS St.Gallen und Universität Jena)
ist er jeweils mit einem Poster vertreten. Ausserdem wird auch der neue CCG-Mitarbeiter Alexander Seifert mit einem Projektposter zu seinem kürzlich an der Universität Zürich abgeschlossenen Projekt “Internetnutzung im Alter” vertreten sein.
Die MitarbeiterInnen des zuletzt genannten binationale Kooperations-Projekt “Zonen des Übergangs” werden ausserdem in mehreren Sessions bereits erste detaillierte Ergebnisse vor- und zur Debatte stellen:
- Silke van Dyk und Stephan Lessenich (Teilprojekt Soziologie) werden am 16.9. 10:30-12:00 an dem Symposium „Aktiv im Alter – um jeden Preis?“ beteiligt sein. Vortragsthema: “Können, dürfen, müssen: Das Alter zwischen Nutzung und Anerkennung”
- Stefanie Graefe (TP Soziologie) hält ebenfalls am 16.9. 14:00-15:30 einen Vortrag im Rahmen des Symposiums „Bilder des Alterns – Übergänge und Altersbilder als Gegenstand qualitativer Forschung“. Thema des Beitrags: “Die Dimensionen subjektiver Alter(n)serfahrung. Methodische und methodologische Überlegungen”,
- Ulrich Otto (TP Erziehungswissenschaft) hält seinen o.g. Vortrag im Rahmen des Symposiums „Altern im Quartier – Beratung, Planung, Vernetzung“,
- Anna Kornadt und Klaus Rothermund (TP Psychologie) zur selben Zeit in der Papersession „Altersbilder“. Vortrag zu: “Kontexte des Alterns. Eine Studie zur Erfassung von Altersstereotypen in unterschiedlichen Lebensbereichen”,
- Und Jenny Block wird auch noch ein Poster zu ihrem Dissertationsprojekt präsentieren, Thema: Der biographische Bedeutungswandel „freier Zeit“.
Frühbucherrabatt DGGG/SGG-Kongress bis 20.6.
Schnell anmelden – für den deutsch-schweizerischen Gerontologiekongress “Hoffnung Alter” gibt es für Schnellentschlossene noch den early-bird-Tarif! Aber nur bis zum 20.6.! Der Kongress der beiden gerontologischen Fachgesellschaften SGG und DGGG findet an der Charité in Berlin vom 15.-17. September 2010 statt. Mehr im ifsa-blog…
Neue Seminarreihe Kommunikation
Das Weiterbildungszentrum Soziale Arbeit IFSA-FHS startet am 7. Juni 2010 mit der neuen Seminarreihe Kommunikation. In der dreiteiligen Reihe erhalten Teilnehmende einen Überblick über neue Kommunikationskanäle, erfolgreiche Wege der Mittelbeschaffung und üben, wie sie vor laufender Kamera ihre Meinung vertrauenswürdig vertreten. Angesprochen sind vor allem Führungs- und Fachkräfte aus dem Non-Profit-Bereich. Continue reading
Ausschreibung Medienpädagogik
Mit grossen Schritten gehen die Vorarbeiten zum neuen Zertifikatslehrgang Medienpädagogik in der Ostschweiz voran. Die Ausschreibung kann nun als PDF-Datei bezogen werden.
In wenigen Worten: Der Lehrgang beginnt, in der dritten Auflage, am 5. November. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt von Pädagogischer Hochschule St. Gallen und FHS St.Gallen. Die Leitung haben Martin Hofmann und Selina Ingold inne.
Mindmapping in der IFSA-Weiterbildung
In der Weiterbildung nutzen wir in unterschiedlichen Zusammenhängen Mindmapping-Software. Mindmapping ist eine bewährte Methode der Visualisierung von (komplexen) Inhalten. Insbesondere dient das Mindmapping als Lernmethode der Verbesserung von Merkfähigkeit und Entwicklungskompetenz.
Für Mindmapping braucht es grundsätzlich nur Papier und Bleistift, es gibt jedoch auch zahlreiche unterstützende Software-Produkte. Der Vorteil des informatikbasierten Mindmappings ist, dass rasch Veränderungen an einer “Lernlandkarte” (= Mindmap) vorgenommen werden können. Gerade bei der Gestaltung einer “Lernlandkarte”, bei Umgetaltungen und Feinanpassungen, geschieht das, was Lernen ausmacht.
In der Schule nutzen wir den Mindmanager sowie das kostenlose Freemind (Open Source). Eingeschriebene Studierende erhalten den Mindmanager zu Vorzugsbedingungen (siehe Mindjet-Website).
Da immer wieder danach gefragt wir, hier die Links zum Thema:
- Freemind, Mindmapping-Tool, Open Source (kostenlos), erfordert Java
- Mindjet, Mindmanager, umfangreiches Mindmapping-Tool
- Mindmap: Arbeiten mit Freemind (Autor Reto Eugster)
- Siehe auch: Kollaboratives Brainstorming (Online-Mindmapping usw.)


