RegGen – Team komplett

Die Hochschule Kempten, die Fachhochschule Vorarlberg und die Fachhochschule St. Gallen machen gemeinsame Sache! Die drei Hochschulen arbeiten gemeinsam an dem IBH Projekt „RegGen – Regionenbezogenes Generationenmanagementregionale Umsetzung zur Bewältigung des demografischen Wandels in KMU ländlicher Regionen

Seit kurzem ist nun das Team um das Projekt vollständig! Neben den Projektleitern Ulrich Otto und Sibylle Olbert (FHS St.Gallen), Frederic Fredersdorf und Carsten Bartsch (FH Vorarlberg) sowie Markus Jüster (HS Kempten) ergänzen das Team als Wissenschaftliche MitarbeiterInnen – auch sie in interdisziplinärer und Drei-Länder-Zusammensetzung:

 Abdullah Redzepi (FHS St.Gallen; IQB)

 Carla Naumann (FHS St.Gallen, CCG-FHS)

 Fabian Rebitzer (FH Vorarlberg)

 Daniela Lorünser (FH Vorarlberg)

 Katrin Müller-Bentrop (HS Kempten)

 

Belastung und Entlastung pflegender Angehöriger: Publikumsanlass der FHSG

Was geschieht, wenn Ehemann oder Mutter plötzlich pflegebedürftig werden? Viele Angehörige finden sich in solch einem Fall plötzlich in der Rolle der Pflegenden wieder. Häufig stehen die verantwortlichen Angehörigen irgendwann vor dem Punkt. “Ich kann nicht mehr, wie soll es weitergehen?” Möglichkeiten der Entlastung und Hilfe in solch einer Situation sind wichtig, aber kaum bekannt.

Der Publikumsanlass der FHS St. Gallen “Belastung und Entlastung: Wenn Angehörige betreuen und pflegen” findet am Samstag, 30. Juni 2012 statt und richtet sich an Angehörige, die zuhause ein Familienmitglied betreuen und pflegen. Der Eintritt ist frei, beim Apéro gibt es zudem Möglichkeit zur Diskussion, zum Austausch, zur Vernetzung.

Das Thema Pflegebedürftigkeit zu Hause wird in der FHS St. Gallen intensiv von verschiedener Seite aus bearbeitet. Stehen im Publikumsanlass eher die Perspektiven seitens professioneller Pflege und Pflegewissenschaft im Zentrum, so werden im Rahmen des FHS-Programms “wOrt 2012: Wissen vor Ort” zwei Vorträge “Daheim statt ins Heim” angeboten. Continue reading

DGGG-Alternskogress in Bonn: CfP-Deadline verlängert!

Die Schweizer GerontologInnen sind ebenso angesprochen, wie die deutschen und österreichischen: Der 3-Länder Gerontologie- und Geriatriekongress mit dem Titel “Alternsforschung: transnational und translational” (12.-15. September, Bonn), bietet nach wie vor die Möglichkeit zur Beitragseinreichung.

Die Deadline für den Call for Papers wurde bis zum 29. April verlängert!

Mögliche Beitragsformen sind:

  • Einzelbeiträge (Beiträge, die als Poster oder Vortrag vorgestellt werden können)
  • Symposien (bestehend aus mehreren Beiträgen – min. 4, max. 6 Beiträge) zu einem thematischen Schwerpunkt

 

Dreiländer-Alternskongress in Bonn: CfP

Die gerontologischen Fachgesellschaften aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich veranstalten ihn auch dies Jahr wieder gemeinsam: den Gerontologie- und Geriatriekongress 2012. Er steht dies Jahr unter dem Titel: “Alternsforschung: transnational und translational” und findet vom 12.-15. September in Bonn statt.

Der Call for Papers lädt aktuell zur Einreichung ein – die Deadline ist am 15. April. Die FHS St. Gallen ist durch den Leiter des Kompetenzzentrums Generationen CCG-FHS auch dies Jahr an der Organisation des Kongresses tatkräftig beteiligt: Ulrich Otto arbeitet im Vorstand der Sektion IV der DGGG mit, der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie.

Lässt sich die „ins-Heim-müssen-Spirale“ abbremsen?

Warum ist es so schwer, den übermächtigen Wunsch der allermeisten älteren Menschen zu ermöglichen: zuhause wohnen bleiben können bis zuletzt?

  • Was sind das für Prozesse, in denen es dann plötzlich oft sehr schnell geht und die Einschätzung kippt: „nun geht es wirklich nicht mehr zuhaus“?
  • Wer knickt hier ein, wer kann nicht mehr?
  • Welche Einschätzungen bekommen plötzlich die Übermacht,
  • in welchen Koalitionen und warum geht manchmal dann plötzlich alles so schnell?
  • Wären vielleicht doch noch tragfähige Ressourcen und Bereitschaften vorhanden, neue vielleicht zusätzlich mobilisierbar?
  • Und wie bekommen hier die ureigenen Wünsche und Bedürfnisse der Älteren selbst noch eine Stimme?

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Projekt Zukunft Quartier gewinnt

Am nationalen Gerontologiekongress der SGG-SSG hat das Projekt „Zukunft Quartier – Lebensraum für alte Menschen“ den Poster-Wettbewerb gewonnen.

„Zukunft Quartier“ ist ein partizipatives Projekt zur Quartierentwicklung und wird vom IFSA-Consultingteam im Auftrag der Stadt Winterthur nach der PLA-Methodik (Participatory Learning and Action) durchgeführt. Ziel des Projektes ‘Zukunft Quartier – Lebensraum für alte Menschen’ ist es, für ältere Personen das selbständige Wohnen und Leben im Quartier, in der vertrauten Umgebung so lange wie möglich zu unterstützen. Dabei stehen die Stärkung von Eigeninitiative und gegenseitiger Hilfe auf kleinräumlicher Ebene im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Bevölkerung im Pilotstadtteil Wülflingen werden Ideen und Möglichkeiten erfasst, welche das Zusammenleben im Quartier fördern.

Stellt Euch vor, es gibt ein “Europäisches Jahr des…” – und niemand kriegt was mit?

Diesen Eindruck könnte gewinnen, wer in diesem Kontext nach der Schweiz fragt: 2012 ist im EU-Kontext das “Europäische Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen”. Vereinzelte Schweizer Beiträge allerdings gibt es durchaus – einer kommt von der FHS St. Gallen.

“Kooperative Hilfen bei Demenz – Möglichkeiten politischer Unterstützung” – so lautet das Thema einer Tagung, die im Rahmen des Europäischen Jahres gefördert wird. Sie findet am 12.06.2012 in Jena statt. Die Konzeption hat das Team des F+E-Projekts KoAlFa ausgearbeitet, das seit Herbst 2011 in Kooperation zwischen der FH Jena (Prof. M. Opielka) und der FHS St. Gallen (Prof. U. Otto) läuft. Die FHS St.Gallen ist interdisziplinär dabei: Eines der Hauptreferate wird Ulrich Otto halten, der Leiter des Kompetenzzentrums Generationen CCG-FHS, der Pflegewissenschaftler André Fringer ist bei einem der Panels beteiligt.

Worum geht es bei der Tagung inhaltlich? Angesichts des demografischen Wandels verweisen die Prognosen auf einen gravierenden Anstieg an älteren Menschen und damit auf eine zunehmende Zahl von Demenzerkrankungen. Die Forschung geht davon aus, dass besser vernetzte und abgestimmte Hilfeleistungen zur Erhaltung der Selbständigkeit und Lebensqualität Demenzerkrankter und zur psychosozialen Entlastung pflegender Angehöriger beitragen. Oft fehlt es jedoch an wirklich integrierten Hilfe- und Unterstützungsprozessen, die balanciert sämtliche Netzwerkpersonen einbeziehen, so dass moderierte Informations- und Austauschprozesse nötig sind. Auch vor dem Hintergrund der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion in Deutschland seht das Thema “Demenz” im Mittelpunkt der Tagung.

Wann fängt das Alter an -

so hat das grosse interdisziplinäre Forschungsprojekt “Zonen des Übergangs” gefragt, das die letzten drei Jahre als binationales Verbundprojekt der Universität Jena mit der FHS St. Gallen lief. Prof. Dr. Ulrich Otto vom CCG-FHS hatte die Projektleitung des erziehungswissenschaftlichen Teilprojekts inne. In der renommierten Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie erschien aktuell ein Themenschwerpunkt “Zonen des Übergangs. Dimensionen und Deutungsmuster des Alterns”, der Artikel aller Teilprojekte enthielt (ZGerontolGeriat, Jg. 44, H. 5).

“Das Erstrebenswerteste ist, dass man sich so lange wie möglich selbst versorgt
Altersübergänge im Lebensbereich Wohnen”, so heisst der Aufsatz von Evelyn Hochheim und Ulrich Otto, der sich im Bereich Wohnen Älterer mit folgendem Thema beschäftigt:

Wurde in der Vergangenheit die Verrentung als zentrale Schwelle für den Übergang in die Altersphase gesehen, so erfordert die mittlerweile zu konstatierende Destandardisierung des Lebenslaufs eine Neubestimmung des Altersübergangs. Es sei davon auszugehen, dass die Verrentung nicht länger als alleiniger Indikator für den Übergang in die Altersphase betrachtet werden kann. Die im Aufsatz vorgestellten Forschungsergebnisse thematisieren Altersübergänge mit Blick auf den Lebensbereich Wohnen. Mit einem qualitativ-empirischen Zugang wurden Vorstellungen alternder Menschen hinsichtlich des Wohnens im späten Erwachsenenalter sowie am Lebensende ermittelt. Im Fokus des Beitrags stehen Beschreibungen der Interviewten hinsichtlich der von ihnen antizipierten und präferierten Wohnszenarien. Aus diesen werden Altersübergänge im Lebensbereich Wohnen rekonstruiert.

3 von 2.100 Stichworten seitens der FHS St. Gallen

- das ist die lokal kolorierte Bilanz bei dem grossen gerade neu auf dem Markt erschienenen Nachschlagewerk Klinkhardt Lexikon Erziehungswissenschaft KLE.

Christian Reutlinger hat das Stichwort “Sozialer Raum” beigesteuert, Ulrich Otto das Stichwort “Intermediäre Organisationen”, Mandy Schöne das Stichwort “Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland”.

Im Verlagstext heisst es zu dem von Horn, Kemnitz, Marotzki & Sandfuchs herausgegebenen Werk: Das „Klinkhardt Lexikon Erziehungswissenschaft“ (KLE) steht in der Tradition der großen pädagogischen Nachschlagewerke des 20. Jahrhunderts.
Es umfasst alle Teilgebiete der Erziehungswissenschaft. Für 16 definierte Fachgebiete – Allgemeine Erziehungswissenschaft, Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Bildungspolitik, Erwachsenen- und Weiterbildung, Familie und Vorschulerziehung, Historische Erziehungswissenschaft, Interkulturelle Pädagogik, Medienpädagogik, Methoden der erziehungswissenschaftlichen Forschung, Psychologie, Recht, Schulpädagogik, Sonderpädagogik, Sozialpädagogik, Soziologie, Vergleichende Erziehungswissenschaft – wurden in Zusammenarbeit mit kompetenten Fachvertretern nach Bedeutung abgestufte Stichwörter generiert und erarbeitet.
Mit seinen über 2.100 Stichwörtern, darunter auch personen-, länder- und regionenbezogene Stichwörter, bietet das KLE einen Einstieg in die Begriffswelt und Wissensgebiete der Erziehungswissenschaft und kann zugleich als Referenzwerk genutzt werden.

Weitere Informationen zum KLE

Generationen und Gerontologie: wissenschaftliche Assistenz gesucht

Das CCG-FHS sucht Verstärkung: Junge AkademikerInnen sind herzlich zur Bewerbung eingeladen! Die 60%-Stelle bietet spannende Chancen zur Mitarbeit, zur tatkräftigen Mitgestaltung des Leuchtturms Generationen und zur eigenen Weiterentwicklung. Besonders willkommen sind solche SozialwissenschaftlerInnen, die schon vertiefte Interessen an bzw. Kenntnisse in sozialer Gerontologie mitbringen – z.B. zu Themen sozialer Dienstleistungen im welfare mix, multiprofessioneller Kooperation, sozialer Netzwerke und sozialer Unterstützung, Wohnen im Alter oder Ambient Assisted Living (AAL). Bewerbungsschluss ist am 23.01.2012.

Interdisziplinäre Vorträge zum Wohnen Älterer

In der Diskussion der Folgen der demografischen Alterung wird häufig vergessen, dass
nicht nur die altersmässige Zusammensetzung der Gesellschaft einem Wandel unterworfen war und ist, sondern dass sich auch die Gesichter des Alter(n)s selbst sowie die Ansprüche und Realitäten älterer Menschen bezüglich Lebens- und Wohnformen veränderten, sich weiter verändern und differenzieren.

Dieser Wandel kommt besonders in der Gestaltung des Wohnens im Alter zum Ausdruck. So hat das «Wohnen allein» stark zugenommen, was aber nicht zwingend einen Verzicht auf Partnerschaft bedeutet. Die Ansprüche an die Wohnfläche, an den Wohnkomfort, vor allem auch an die Selbstbestimmung der Wohn- und Lebensverhältnisse sind gestiegen. Haben die individuellen und kollektiven Ressourcen etwa in sozialer, kultureller, technischer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht bisher damit mithalten können, werden sie in Zukunft mithalten können, oder wie sind mögliche Diskrepanzen zu bewältigen?

Interdisziplinäre Veranstaltungen im Frühjahr 2012 - ZfG Uni Zürich in Zusammenarbeit mit der Age Stiftung:Wohn- und Lebensformen im Alter(n)”

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Alle neuen Silqua-Alternsforschungsprojekte beschrieben

“Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter” – dafür steht das Kürzel Silqua. Es ist ein grosses Forschungsförderprogramm im Bereich der deutschen Fachhochschulen – mittlerweile ist die dritte Projektkohorte gestartet. Die FHS St. Gallen ist mit dem Kompetenzzentrum Generationen (CCG) allein in zwei Silqua-Projekten aktiv als kooperativer Forschungspartner vertreten, im Projekt InnoWo sowie im Projekt KoAlFa.

Damit ist die FHS St. Gallen die einzige ausländische Hochschule,…die in dem Silqua-Konzert gleich mehrfach mitspielt! Freilich wird diese fehlende Internationalität aus fach- und wissenschaftspolitischer Sicht als  problematisches und hemmendes Konstruktionsmerkmal dieses Drittmittelprogramms gewertet, das ansonsten dem Ausbau der Alternsforschung an deutschen Hochschulen erheblichen Rückenwind verliehen hat.

Ganz aktuell ist nun der Katalog aller Silqua-Projekte erschienen, die in der dritten Förderrunde nun neu im Herbst die Arbeit aufgenommen haben. Er zeigt ein spannendes Spektrum innovativer F+E-Projekte in einer grossen thematischen und disziplinären Bandbreite. KoAlFa ist mit dabei – die überaus aktive Rolle der FHS St. Gallen ist leider (aufgrund des o.g. problematischen Ausschlusses internationaler Kooperation in der Projektdarstellung) fast nur erahnbar, anstatt es als starkes Alleinstellungs- und Qualitätsmerkmal öffentlich sichtbar zu machen. Sicher im Aussenauftritt eine deutlich vergebene Chance – für die lebendige binationale Kooperation aber letztlich belanglos.

Neue Forscherin im binationalen KoAlFa-F+E-Projekt

Seit Anfang Dezember verstärkt Madeleine Holzschuh das Jenaer Team im KoAlFa-Projekt, das die FHS St.Gallen gemeinsam mit der FH Jena (Projektleitung) zusammen durchführt. Die 27-jährige Magister-Absolventin hat zunächst in Freiburg/Br., Leipzig sowie in Temuco (Chile) studiert und an der FSU Jena in den Fächern Soziologie, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen. Sie bringt bereits zahlreiche lehr- und forschungsbezogene Erfahrungen mit – u.a. aus einem Jenaer Drittmittelprojekt im Bereich der Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie.

Madeleine Holzschuh (wiss. MA KoAlFa)

Zusammen mit Theresa Hilse übernimmt sie die gesamte Projektkoordination und -bearbeitung des im Herbst gestarteten F+E-Projekts KoAlFa. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Michael Opielka von der FH Jena in enger Kooperation mit Prof. Dr. Ulrich Otto vom CCG-FHS.

zur Projekthomepage KoAlFa

alle neuen F+E-Projekte der 3. Förderrunde Silqua

Ausgezeichnetes Projekt “Zukunft Quartier – Lebensraum für alte Menschen”

Aus 37 eingereichten Projekten zum Wettbewerb 2011 der Heinrich & Erna Walder-Stiftung wurde das Projekt “Zukunft Quartier – Lebensraum für alte Menschen” als eins der 7 besten ausgezeichnet. Das Projekt im Stadtteil Winterthur-Wülflingen wird im Auftrag der Stadt von einem Consultingteam des IFSA-FHS methodisch und fachlich begleitet.

Zurzeit erarbeiten interessierte WülflingerInnen in vier Arbeitsgruppen konkrete Massnahmenpläne für Ideen, die in einem breiten Befragungs- und Aktivierungsprozess gesammelt wurden, um diese zusammen mit der Stadtverwaltung umzusetzen.

Bereits im letzten Wettbewerb im Jahr 2009 war das IFSA unter den Finalisten gewesen.

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