In der Schweiz sind Frauen in der Wissenschaft weiterhin stark untervertreten. Zwar gibt es hierzulande im Vergleich zu anderen europäischen Ländern viele Frauen auf dem akademischen Arbeitsmarkt, bei den Doktorierten, Forschern, Hochschulprofessoren oder Verantwortlichen im wissenschaftlichen System hingegen sind Frauen klar in der Minderheit. Dies zeigt die Ausgabe 2006 von “She Figures” der Europäischen Kommission, wie das Bundesamt für Statistik in einer Pressemitteilung schreibt. Frauen brechen anteilsmässig häufiger das Studium ab, verzichten nach der Ausbildung häufiger auf die Ausübung ihres Berufes, um Aufgaben im Haushalt oder in der Erziehung zu übernehmen oder nehmen häufiger eine Stelle an, die nicht ihrem Ausbildungsniveau entspricht. So wird im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Laufbahn von Frauen oft die Metapher einer durchlöcherten Leitung (“leaky pipeline”) verwendet.
Eine durchlöcherte Leitung
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