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ifsablog - FHS St.Gallen, Institut für Soziale Arbeit IFSA


29.02.2008

Film zur 3. Sozialraumtagung

Im Weblog Sozialer Raum steht die filmische Dokumentation der 3. Ostschweizer Sozialraumtagung vom 9. November 2007 als Stream zur Verfügung.

09.02.2008

Informationen zur Alltagsbewältigung

Gemeinsam mit der Semfinder AG entwickelt die FHS St.Gallen eine informatische Lösung. Das Projekt geht in die letzte Phase und wird noch in diesem Frühling mit Seniorinnen und Senioren, der Zielgruppe, getestet. Worum geht es?

Informationen, die bei der Alltagsbewältigung unverzichtbar oder wichtig werden, sind vermehrt via Internet generierbar und verfügbar. Das Internet ist ein unübersichtliches “Informationsfeld”, ein “anarchistisches Medium”, dessen Stärke gerade im Dezentralen liegt. Versuche, das Internet zentral zu kontrollieren, sind mindestens absurd. Wer dieses Informationsnetz nutzen kann, ist bei Fragen der Alltagsbewältigung, bei gesellschaftlicher Teilhabe und Teilnahme, eindeutig im Vorteil. Gerade für ältere Menschen ist das Internet eine wichtige Unterstützung: Wer in der Mobilität eingeschränkt ist, kann von der Möglichkeit, via Internet einzukaufen, besonders profitieren, ist auf die Variante des Mailens oder Chattens besonders angeweisen. Doch gerade älteren Menschen fehlt oft der Zugang zum Internet.

Die Firma Semfinder hat gemeinsam mit der FHS St.Gallen eine Lösung entwickelt, die einen Teil der geschilderten Problematik angeht. Sembrowser heisst das Produkt, eine in Java programmierte Software. Sembrowser basiert auf einer veränderten Art der Informationsdarstellung. “Informationsatome” werden definiert und verknüpft, so dass Bedeutungszusammenhänge entstehen. “Sem” steht für Semantik. Mit Sembrowser werden Informationen dargestellt, die für die Alltagsbewältigung älterer Menschen relevant sind. Zielgruppe des Produktes sind in einer ersten Phase Angehörige und Seniorinnen und Senioren mit informatischen Grundkenntnissen. Mit Sembrowser ist ein erster, wichtiger Schritt getan.

Die Projektleitung hat Norbert Frei, NTB Buchs, inne. Das “Wissenskonzept” hat Hans Rudolf Straub entwickelt. Für unser Institut sind Antje Sommer und Reto Eugster Sembrowser-Verantwortliche. Das Projekt wird von der KTI gefördert.

07.02.2008

Kein Mensch ist gleich wie der andere

Trotzdem hat jeder das gleiche Recht auf Gleichbehandlung. Dies ist in der Realität nicht immer der Fall. Die FHS St.Gallen widmet sich deshalb dem Thema Altersdiskriminierung in einem Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Rehberg. In einem Interview mit dem Schweizer Radio DRS geht Walter Rehberg auf die Thematik ein. Die gesamte Sendung können Sie unter folgendem Link als MP3-Aufnahme hören – srdrs_memo_29108.mp3 – oder auf Schweizer Radio DRS.

05.02.2008

Schloss Werdenberg: Stimmen aus dem Prozess

Rund 30 Kulturinteressierte haben sich seit September 2007 in vier Arbeitsgruppen mit der Neugestaltung des Schloss Werdenberg beschäftigt. Entstanden sind sieben Grundideen, die letzten Freitag an der zweiten Ideenkonferenz in Buchs vorgestellt wurden. Aus diesen Ideen erarbeitet eine kleine Gruppe bis April ein schlüssiges Konzept zu Handen der St.Galler Regierung.

Was war die Motivation der Teilnehmenden, sich in der Freizeit mit dem Schloss Werdenberg auseinander zu setzen?

[audio:http://www.ifsa.ch/audio/motivation-andrea0.mp3]

[audio:http://www.ifsa.ch/audio/motivation_caroline0.mp3]

Und was haben die Teilnehmenden dabei erlebt und erfahren?

[audio:http://www.ifsa.ch/audio/erfahrung0.mp3]

[audio:http://www.ifsa.ch/audio/erfahrung-musits0.mp3]

[audio:http://www.ifsa.ch/audio/erfahrung31.mp3]

Wunschschlösser gebaut

Am letzten Freitag haben rund 70 Kulturinteressierte im Krempel (Buchs) ein eigenes Schloss Werdenberg gestaltet. Nach der ersten Ideenkonferenz im September 2007 sind in vier Arbeitsgruppen verschiedene Vorschläge für eine kulturelle Neuausrichtung dieses mittelalterlichen Schlosses ausgearbeitet worden. An der zweiten Ideenkonferenz vom letzten Freitag haben die Projektleitenden die Zwischenergebnisse präsentiert. Diese Ideen dienten den Teilnehmenden als Grundlagen, eigene Schlösser zu bauen und Hinweise für die weitere Arbeit zu liefern.

Tagblatt-Artikel vom 4. Februar 2008

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Katrin Meier, Kulturbeauftragte des Kantons SG, orientiert über das weitere Vorgehen (Foto: Selina Ingold)

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Regierungsrätin Kathrin Hilber im Gespräch mit Besucherinnen und Besuchern (Foto: Kuno Bont)

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Projektleiter Hanspeter Spörri (links) diskutiert mit Kulturinteressierten (Foto: Kuno Bont)