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ifsablog - FHS St.Gallen, Institut für Soziale Arbeit IFSA


25.04.2008

Schloss mit eigener Intendanz

Das Schloss Werdenberg soll zum ersten bespielten Schloss der Schweiz werden, betont Regierungsrätin Kathrin Hilber am Mittwoch Abend an der Abschlussveranstaltung des Projektes Schloss Werdenberg. Ein Pulsgeber für zeitgenössische Kunst, ein Brückenschlag zwischen Traditionellem und Avantgardistischem, Bühne und Werkstatt in einem. Anfang 2009 möchte der Kanton St.Gallen bereits eine künstlerische Leitung für das Schloss einstellen, die künftig das kulturelle Leben in diesen Gemäuern prägt. Das Programm soll spartenübergreifend sein, soll sich nicht an den üblichen Kultursparten festnageln. Eine “Residenz für Kulturschaffende” im Städtli bietet externen und internen Kunstschaffenden die Möglichkeit, über einen gewissen Zeitraum in Werdenberg zu wohnen und vor Ort ihre Werke zu schaffen. Die Künstlerinnen und Künstler sollen sich mit der Geschichte und dem Ort auseinander setzen, ein lebendiges Archiv erstellen. Es ist ein etappiertes Vorgehen geplant, das im Sommer 2009 mit ersten kulturellen Veranstaltungen startet. Von einem Kulturbauplatz ist die Rede. Und wenn das Kulturprojekt die gewünschte Resonanz erzeugt, soll im 2010 ein Zusatzbau ins Auge gefasst werden. Wir sind gespannt…

Medienmitteilung Kanton St.Gallen, Amt für Kultur
Tagblatt-Meldung

17.04.2008

S5-Stadt – Darstellung eines Lebensraums

Das Forschungs-, Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt “Stand der Dinge – Leben in der S5-Stadt” widmet sich dem Lebensraum im Einzugsbereich der S5-Schnellbahnlinie von Zürich-Stadelhofen nach Pfäffikon SZ (www.s5-stadt.ch). In elf aufeinander abgestimmten wissenschaftlichen Projekten wird der gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Wandel in diesem Gebiet untersucht. Das IFSA beteiligt sich im Teilprojekt “Lebensraum S5-Stadt – Kontur eines Agglomerationsraums” (Forschungsfragen Teilprojekt: plakat_konturs5.pdf). Dieses Teilprojekt wird von Prof. Dr. Christian Reutlinger in Kooperation mit Prof. Dr. Joachim Schöffel der HSR Rapperswil durchgeführt. Das Projekt ist am vergangenen Freitag, den 11. April 2008 gestartet (siehe Pressebericht: presseartikel_nzz.pdf)

Sozialpädagogik des Kindes- und Jugendalters

Unser Weiterbildungszentrum bietet einen neuen Lehrgang an: Sozialpädagogik des Kindes- und Jugendalters. Starttag ist der 22. August 2008.

Mit dem Stichwort Kindes- und Jugendalters ist ein “klassischer” Schwerpunkt der Sozialen Arbeit bezeichnet. In diesem Bereich haben sich die Perspektiven in den letzten Jahren stark verändert. Die heute vertretenen Konzepte sind nicht mehr in gleichem Masse problem- und personenorientiert wie die früheren. Fragen des Sozialraumes, nach Lebensbedingungen und Formen der Lebensbewältigung haben an Bedeutung gewonnen.

Die öffentliche Thematisierung von Kindern und Jugendlichen wird heute dominiert von medial inszenierten und politisierten Diskursen. Die zum Teil widersprüchlichen politischen Forderungen greifen unmittelbar in die sozialpädagogische und sozialarbeiterische Praxis ein. Unabhängig von einzelnen Positionen verweist die Debatte auf veränderte Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, auf offene Fragen im Umgang mit Bedürfnissen und Rechten von Kindern beispielswesie. Auf dem Hintergrund der aktuellen Diskussion wurde dieser neue Lehrgang konzipiert, der wissenschaftliches Wissen und professionelle Handlungsansätze vereint.

Weitere Informationen sind im Flyer ersichtlich: broschure_sp_kj.pdf

04.04.2008

Seminar mit Ulrich Deinet

deinet

Vom 29. bis 31. Mai 2008 bietet die FHS St.Gallen ein Seminar unter dem Titel Der sozialräumliche Blick der Jugendarbeit mit Prof. Dr. Ulrich Deinet, FH Düsseldorf an.

Dieses richtet sich primär an Praktikerinnen und Praktiker der Jugendarbeit, ist jedoch auch für all jene Fachleute von Bedeutung, die sich mit Fragen der sozialräumlichen Sozialen Arbeit beschäftigen wollen. Deinet ist ein profilierter Vertreter der Sozialraumarbeit. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich über Perspektiven und Implikationen eines solchen methodischen Ansatzes zu informieren.

Details finden Sie in der Ausschreibung (PDF). Anmelden können Sie sich mit diesem Formular (PDF).

03.04.2008

Cristina Miranda

Cristina Miranda absolvierte ihre 3-jährige kaufmännische Lehrlingsausbildung im SPAR Management AG. Sie begann im November 2005 als RAV-Praktikantin bei der FHS St.Gallen im Sekretariat des Weiterbildungszentrums Soziale Arbeit IFSA und ist seit Mai 2006 mit einem Pensum von 80% als Sachbearbeiterin an der FHS St.Gallen angestellt. In der Zwischenzeit hat sie das französische Sprachdiplom DELF B1, die ersten vier Module des ECDL’s (Europäischer Computerführerschein) erworben und verschiedene Weiterbildungen (Protokoll schreiben, Dreamweaver und Eventmarketing) absolviert.

Ausbildung und Weiterbildung
Kaufmännische Lehre
spanischer Schulabschluss
DELF B1
Sachbearbeiterin Marketing und Verkauf (in Weiterbildung bis November 2008)

Tätigkeitsbereiche
Kursadministration
Assistentin Marketing
Power Userin Evento/iExtension (Entwicklung)

01.04.2008

Internationaler Kongress in Luzern

Die Schweizerische Gesellschaft für Soziale Arbeit organisierte in Luzern ihren ersten internationalen Kongress zum Thema „ Transformation des Sozialen – wohin entwickelt sich die Soziale Arbeit?“. Vom 6. bis zum 8. März trafen sich mehr als 240 Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler und Praktikerinnen/Praktiker aus der Schweiz, aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, Luxemburg, Portugal und Kanada. In verschiedenen Workshops und Vorträgen wurden aus nationaler und internationaler Perspektive die aktuellen sozialpolitischen Entwicklungen diskutiert und es wurde nach angemessenen Antworten der Sozialen Arbeit gesucht. Der Kongress machte sichtbar, dass sich die Fachleute der Sozialen Arbeit vermehrt mit ihrem Wissen in die sozialpolitische Meinungsbildung einbringen wollen. Ein Ergebnis ist die „Luzerner Erklärung“.

Unter Bezugnahme auf die Präambel der Schweizer Verfassung wird festgestellt, dass der Grundwert der sozialen Verantwortung in den aktuellen politischen Debatten zunehmend in Frage gestellt wird. Die Autoren der „Luzerner Erklärung“ fordern, dass sich die Fachleute der Sozialen Arbeit vermehrt diesen Tendenzen entgegenstellen. Die Akteure des Sozialwesens haben die Aufgabe, mittels ihres Fachwissens zu einer Versachlichung der öffentlichen Debatten beizutragen und angemessenen Problemlösungen Gehör zu verschaffen. Die Autoren fordern alle politischen Kräfte und die Medien auf, dieser Perspektive wieder vermehrt Raum zu geben und dabei die Expertise der Sozialen Arbeit zu nutzen.

Peter Sommerfeld, Annegret Wigger (Ko-Präsidium SGSA)