23.04.2009
Die Weiterbildung Soziale Arbeit bietet neu ein Seminar zum Thema Sozialpädagogische Familienbegleitung an. Dieser Ansatz der Sozialen Arbeit findet seit geraumer Zeit grossen Anklang in der Schweiz. Die deutliche Zunahme an Anbietern Sozialpädagogischer Familienbegleitung lassen vermuten, dass Sozialpädagogische Familienbegleitung vor dem Hintergrund zweier gesellschaftspoltischen Entwicklungen als sinnvolle und erfolgsversprechende Hilfe zur Selbsthilfe an Stellenwert dazugewonnen hat. Einerseits der Diskussion um die Fremdplatzierung von Kindern, andererseits der Veränderung der Familie als soziale Einheit. Trotz dieser Entwicklung gibt es kaum spezifische Ausbildungen für die Frachkräfte, die Sozialpädagogische Familienbegleitung durchführen. Dieser Ansatz der Sozialen Arbeit kann als aufsuchende Soziale Arbeit in der Familie verstanden werden. Die Sozialpädagogische Familienbegleitung bietet durch direkte, intensive und zeitlich begrenzte Begleitungen Familien und Einzelpersonen in schwierigen Lebenslagen Unterstützung, damit die betroffenen Personen wieder Orientierung finden. Ziel dieser Unterstüzung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Die betroffenen sollen befähigt werden, Veränderungen in Bewegung zu setzen.
Mehr zum Seminar ist im Flyer ersichtlich.
15.04.2009
Mehr Lebensqualität im Alter – welche thematischen Schwerpunkte sollen hier in angewandter Forschung und Entwicklung (aF+E) durch die Forschungsförderung gesetzt werden? Eine aktuelle Pressemitteilung des deutschen Forschungsministeriums (BMBF) lüftet nun den Schleier:
Nur 22 Projekte konnten sich bei über 80 Bewerbungen in einem strengen Begutachtungsverfahren behaupten - die FHS St. Gallen (Kompetenzzentrum Generationen, CCG) ist zusammen mit der Hochschule Mannheim und weiteren ausgewiesenen Partnern mit dem Projekt InnoWo dabei.

Dass sie sich über die mit dem 6. Rang weit vorn liegende Platzierung freuen, können die Antragsteller – Prof. Dr. Ulrich Otto von der FHSG und Prof’in. Dr. Astrid Hedtke-Becker von der HS Mannheim (Foto l.) sowie die Forschungsmitarbeiterinnen Dr. Gabriele Stumpp (r.) und Rosemarie Hoevels (2.v.l.) – nicht ganz verhehlen.
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10.04.2009
Rorschach den zweifelhaften Ruf als „Stadt der Bahnschranken” (Tagblatt vom 28. Juli 2008). Rorschachs Meisterschaft in Sachen Barrierendichte scheint unbestritten. Zahllose Pläne, daran etwas zu ändern, sind gescheitert: weder Trassee-Tieferlegung, Tunnelierung noch Hochbahn haben sich durchgesetzt. Und auch in absehbarer Zukunft ist keine Lösung in Sicht. Im Gegenteil: Mit der Einführung der S-Bahnen im 15-Minuten-Takt wird sich die Situation noch verschärfen.
Ein guter Zeitpunkt, das Problem mit neuen Augen zu sehen, sagten sich die Initianten der Reihe „Stadt als Bühne” und haben zusammen mit Studierenden, das Problem zur Ressource gemacht. Was dabei entstanden ist, sieht und hört man hier.