30.09.2009
Ob es ein gutes Buch ist – das müssen die LeserInnen entscheiden. Ob es neben Nachdenken weitere gute Zwecke efüllt – das entscheiden die KäuferInnen. „Ich wünsche mir, dass es Hunderte von verkauften Büchern werden und der Erlös ziemlich hoch ist“, hofft Harald Blonski. Er hat soeben das Buch „Die Vielfalt des Wohnens im Alter“ herausgegeben (Mabuse Verlag). Denn der Erlös des Buches ist für die Hospizbewegung bestimmt.

Auch Prof. Dr. Robert Langen und Prof. Dr. Ulrich Otto sind für das Kompetenzzentrum Generationen der FHS St. Gallen im Buch vertreten:
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21.09.2009
Die 4. St.Galler Generationentagung diskutierte am 7. September 2009 das Leben nach 50 zwischen Tradition, Innovation und Diskriminierung. Unter dem Titel „Älter werden all inclusive“ fand am Montag in Rorschach die 4. St.Galler Generationentagung statt. 130 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil, die von der FHS St.Gallen organisiert wurde. Ein spannender Generationenmix aus Seniorinnen und Senioren, Verantwortlichen für Altersprojekte in Gemeinden sowie Vertretern von Interessengruppen und gemeinnützigen Organisationen wie beispielsweise das Seniorweb besuchten die Tagung.
In seinen Begrüssungsworten erinnerte FHS-Rektor Sebastian Wörwag an die älteste Frau der Welt, die 1997 im Alter von 122 Jahren verstorben ist. Mit 100 Jahren sei sie noch Velo gefahren, mit 110 von der eigenen Wohnung ins Altersheim disloziert und erst mit 119 habe sie das Rauchen aufgegeben. Zu letzterem habe sie sich allerdings nur entschlossen, weil sie die Zigarette nicht mehr selber habe anzünden können und zu stolz gewesen sei, um Hilfe zu bitten. „Ein wesentliches Merkmal der Französin war der unbändige Wille, bis ins hohe Alter freiheitsbestimmt zu leben“, betonte der Rektor. (weiterlesen…)
18.09.2009
Das Weiterbildungszentrum Soziale Arbeit IFSA der FHS St.Gallen bietet, in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule St.Gallen, ab November 2009 das zweite Mal die Gelegenheit ein Zertifikat in Medienpädagogik zu erwerben.
Medienkompetenz ist heute eine Schlüsselkompetenz. An gesellschaftlichen Errungenschaften teilzuhaben setzt Medienzugang und Medienkompetenz voraus. Hier sind Fachpersonen aus Schulen, sozialen Einrichtungen und Bibliotheken gefordert. Nach Abschluss der Ausbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, ihre Institution in zentralen medienpädagogischen Fragen zu beraten und medienpädagogische Projekte zu initiieren, zu begleiten sowie durchzuführen. Der Lehrgang ist Teil des Master in Social Informatics, kann aber auch einzeln besucht werden.
Im aktuellen Lehrgang, welcher im November startet, sind noch letzte Plätze frei. Alle Einzelheiten zu Angebot, Anmeldeformalitäten und Kontaktinformationen finden Sie hier.
10.09.2009
Das Imbodehuus ist Wohn- und Arbeitsort für Menschen mit körperlichen Behinderungen. Die geplante Auslagerung des Arbeits- und Beschäftigungsbereichs eröffnet neue Möglichkeiten, um den Betrieb veränderten Bedürfnissen anzupassen. Das IFSA ist mit der Analyse der agogisch-pflegerischen sowie der räumlichen Verhältnisse beauftragt. Am 9.9.2009 präsentierten Antje Sommer und Martin Müller im Imbodehuus die Ergebnisse einer Reihe von Einzel- und Gruppeninterviews mit Bewohnerinnen/ Bewohnern und Mitarbeitenden und stiessen damit auf grosses Interesse.
Mitarbeitende und Bewohnerinnen/Bewohner begegnen einander mit grossem gegenseitigem Verständnis und Wertschätzung. Trotz hoher Arbeitsbelastung wird eine gute Pflege gewährleistet und die selbstbestimmte Lebensführung gefördert. Komplexe Arbeitsabläufe und administrative Anforderungen können im Hinblick darauf allerdings noch optimiert werden. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass das Haus an mehreren Stellen zu eng und deshalb nicht sehr behindertengerecht ist. So fasst beispielsweise der Lift nur einen einzigen Rollstuhl und es entstehen dadurch lange Wartezeiten. Ein Wohngruppensystem liesse sich selbst dann nicht realisieren, wenn die Bewohnerinnen/Bewohner und Mitarbeitenden es wünschen würden. Allerdings überwiegen in ihrer Einschätzung ohnehin die Nachteile eines solchen Modells gegenüber dem heutigen Pensionssystem.
Nach Abschluss der gesamten Analyse wird es darum gehen, die Handlungsfelder für gezielte Verbesserungen im Haus zu definieren.
http://www.ovwb.ch/imbodehuus.html
09.09.2009
Die Quartieraufwertung Projet Urbain in Rorschach ist in voller Fahrt. Am Montagabend, 7. September 2009 kamen erstmals die Mitglieder der vier Arbeitsgruppen mit der Projektleitung zusammen, um erste Ergebnisse auszutauschen. Mehr als dreissig Personen folgten der Einladung ins Alla Casalinga.
Die AG Liegenschaften identifizierte drei Schwerpunkte: 1. Aufzeigen von möglichen Massnahmen an einzelnen Objekten, 2. Möglichkeiten für parzellenübergreifende Verbesserungen, 3. Entwicklungen von realistischen Visionen für das ganze Quartier. Als nächster Schritt soll eine Analyse erstellt werden, die insbesondere die wirtschaftliche Realisierbarkeit von Massnahmen zu prüfen hat.
Die AG Verkehr erstellte einen Quartierplan, der den einzelnen Strassen Funktionen als Durchgangs- oder Quartierstrassen zuweist. Ferner macht die AG konkrete Vorschläge für die Entschärfung einiger gefährlicher Kreuzungen, v.a. an der Löwenstrasse. Die AG möchte die Gerenstrasse modellhaft als Wohnstrasse einrichten. Beim Quartierrundgang ist aufgefallen, dass die Verkehrsordnung ungenügend durchgesetzt wird. Besonders störend sind falsch parkierte Autos. Die AG Verkehr beantragt, ein professionelles Gesamtgutachten über die Verkehrssituation im Quartier erstellen zu lassen und möchte dabei aktiv einbezogen sein.

Vorschlag der Arbeitsgruppe Verkehr für die Einteilung der Strassen im Quartier
Der kleinen AG Zusammenleben ist es leider noch nicht gelungen, weitere Mitglieder zu finden. Sie stellte aber eine Reihe interessanter Ideen für das Quartier vor: ein Wettbewerb, um einen Namen zu finden; Führungen durch die Quartiergeschichte; das Quartier sichtbar markieren; ein Quartierflohmarkt, ein Fest bis hin zur Gründung eines Quartiervereins. Jetzt sind aktive Leute aus dem Quartier gefragt, um die eine oder andere Idee umzusetzen.
Die AG Aussenräume präsentierte ihre Arbeit gleich dreidimensional anhand eines 5 x 3 m grossen Quartierplans. Sie unterstützt ebenfalls die Idee einer Wohnstrasse an der Gerenstrasse. Ferner möchte sie den Innenhof Reitbahn-/Gerenstrasse zu einem angenehmen Lebensraum umgestalten. Sofort angepackt sollten nach Meinung der Arbeitsgruppe die Eindämmung des Abfalls auf den Strassen, übermässige Immissionen von Gewerbebetrieben sowie eine Verkehrsberuhigung. Ausserdem möchte sie die Möglichkeiten für einen Quartiertreffpunkt, in dem vielerlei Aktivitäten stattfinden könnten, abklären.
Die Projektleitung wird aufgrund der verschiedenen Ideen bei der Projektsteuerungsgruppe Sofortmassnahmen und Drittaufträge beantragen. Letztere sollen in Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen weiter verfolgt werden.