29.03.2010
Radiotelevisiona svizzera RSI berichtete am Sonntag, 21. März in den Hauptnachrichten über das Thema Jugendobdachlosigkeit. Vor allem in der Deutschschweiz gibt es immer mehr jugendliche Obdachlose. Zu den Faktoren, welche Jugendobdachlosigkeit begünstigen, wurde Christian Reutlinger, Leiter Kompetenzzentrum Soziale Räume der FHS St.Gallen befragt. “Die Unsicherheiten in der Berufswelt und allgemein in der heutigen individualisierten Gesellschaft sind mögliche Auslöser, für Probleme im Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen”, erklärt er. Solche Phänomene könnten als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen zum Nachdenken anregen.
Zum TV-Beitrag
25.03.2010
Die erste Runde des Projektes quartierpalaver.ch ist heute Mittag zu Ende gegangen. Entstanden sind vielfältige Ergebnisse: Quartiergeschichten in Form von Blog-Beiträgen, ein Film mit Stimmen aus dem Quartier, Tagblatt-Beiträge (siehe heutige Ausgabe, Lokalteil Rorschach) und Balkontexte mit Gesprächszitaten. Die Weiterführung des Projektes im Rahmen anderer Unterrichtsteile ist geplant. Das Blog quartierpalaver.ch hält auf dem Laufenden.
20.03.2010
Bereits knapp 50 Interessierte haben sich innert Tagen zum Community-Event #sievent 2010 angemeldet. Fünf Präsentationen werden geboten, Themen sind beispielsweise Online-Beratung, Mobile Learning oder Wissensmanagement in Organisationen. Es sind Praktiker, die konkrete Projekte vorstellen. Die Anmeldung ist weiterhin möglich: Es genügt ein Mail an sievent(aet)ifsa.ch. Siehe ifsa.ch/sievent

Vor bald einem Jahr ist das „Projet urbain Rorschach“ (2008-2012), ein nationales Pilotprojekt zur Aufwertung der Wohn- und Lebensqualität, mit viel Schwung gestartet (vgl. „Aufbruchstimmung im Quartier“, St.Galler Tagblatt vom 9. Mai 2009). Die Bevölkerung im Stadtquartier zwischen Eisenbahnlinie, BZR, Kirch- und Kamorstrasse zeigte sich motiviert, sich aktiv am Projekt zu beteiligen und sich in Arbeitsgruppen zu engagieren.
Inzwischen scheint das „Projet urbain“ ins Stocken geraten zu sein, zumindest was die Wahrnehmung der Bevölkerung betrifft (vgl. „Enttäuschung im Quartier“, (Tagblatt vom 12. März 2010). Ernüchterung macht sich breit, da die QuartierbewohnerInnen seit einem halben Jahr auf eine Antwort auf die erarbeiteten Vorschläge warten. Walter Meier, der sein Velo-Geschäft mitten im betreffenden Quartier betreibt, sagte gegenüber dem St.Galler Tagblatt: „Viele Leute im Quartier wissen nicht, dass es dieses Projekt gibt. Seit dem vergangenen Herbst läuft nichts mehr, und wir wurden nicht über die Gründe informiert.“
Auch Projektsteuerung und Projektleitung sehen Handlungsbedarf: Die mangelnde Präsenz im Quartier ist als wesentliches Problem erkannt worden. Deshalb ist unter dem Titel „Mehr Präsenz im Quartier“ für das erste Halbjahr 2010 ein Handlungsprogramm beschlossen worden. Den Anfang macht das Storytelling-Projekt „quartierpalaver.ch“: 56 Studierende der FHS St.Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit, versuchen im Rahmen eines Medienseminars (Modul C2) der Bevölkerung Stimme und Gesicht zu verleihen. Am Donnerstag haben die Studierenden ein erstes Mal das Viertel erkundet. Mehr zur Ortsbegehung unter dem Titel “100 Ohren für ein Quartier” auf Tagblatt Online (Kurzfassung) und in der Printausgabe vom 20. März 2010. Die Geschichten werden in der kommenden Woche laufend unter http://quartierpalaver.ch veröffentlicht.
Fotografin: Sabrina Zeller (Studentin der FHS St.Gallen)
12.03.2010
Das Kompetenzzentrum eSociety der FHS St.Gallen widmet sich in einem aktuellen Blogbeitrag der “eInclusion”. Aeltere Menschen sind im Internet untervertreten. Die Faktoren Kompliziertheit und Lernaufwand halten – gemäss einer aktuellen Studie – ältere Menschen von der Nutzung des Internets ab. Genaueres gibt es bei der FHS-eSociety zu lesen…
eSociety: siehe auch unseren neuen Blogroll-Eintrag
Seit rund zwei Wochen ist das Institut für Soziale Arbeit IFSA-FHS mit einer eigenen “Gruppe” bei Facebook vertreten. Knapp 70 Personen, in der Regel Fachkräfte der Sozialen Arbeit, sind der Gruppe bisher beigetreten, mehr als wir erwartet haben. Die Facebook-Präsenz hat sich überdies positiv auf die Resonanz beim diesjährigen Sozialinformatik-Event @sievent ausgewirkt. Im Rahmen des Masterstudiums Sozialinformatik sowie des Zertifikatslehrgangs Medienpädagogik sind Themen wie Social Media, partizipatives Internet oder cloud computing aktuell. Die Eigenaktivitäten des Instituts passen gut in dieses Themenfeld der Weiterbildung.
05.03.2010
Unser Institut ist verstärkt im Social Web vertreten. Dies hat zwei einfache Gründe: Wir sind an Vorprojektierungen beteiligt, bei welchen es um das Thema “Social Web: Mehrwert für die Soziale Arbeit” geht. Und am 29.4.2010, 17 bis 20.15 Uhr, findet der Community-Event @sievent bei uns in Rorschach statt. Dort geht es um “Inspirationen, Lösungen und Tools” – aus dem IKT-Bereich – für das Sozial- und Bildungswesen. Seit knapp zehn Jahren bieten wir auch das Masterstudium Sozialinformatik an, Medienpädagogik ist dabei ein Schwerpunkt. Social Web: gesellschaftliche Partizipationschancen und Ausschlussrisiken…
- Facebook-Gruppe (bereits über 40 Mitglieder)
- GoogleBuzz
Zur Ausschreibung des Sozialinformatik-Events 2010 #sivent

03.03.2010
Erfolg in der Finalistenauswahl – FHSG im Konsortium dabei: Sieben Fachhochschulen aus Baden-Württemberg sind im Finale des Förderprogramms zur Schaffung von “Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen” (ZAFH). Die Finalisten sind die Hochschulen Aalen, Esslingen, Furtwangen, Konstanz, Mannheim, Ravensburg-Weingarten und Stuttgart (HdM). Gefördert werden sollen zwei bis drei Fachhochschulen mit jeweils bis zu 2,5 Mio. Euro.
Bei einem der Forschungsverbünde ist das Kompetenzzentrum Generationen der FHS St. Gallen (CCG) als Kooperationspartner dabei: Es handelt sich um einen interdisziplinären Projektverbund im Bereich des Ambient Assisted Living (AAL), der neben technischen (u.a. aus Medizintechnik, Mikrosystemtechnik, Informatik) Fragestellungen auch soziologische, sozialpolitische, ethische, rechtliche und pflegerische Dimensionen berücksichtigt.

Standort- und fächerübergreifende Kooperation: Die Fachhochschulen in Furtwangen, Mannheim und Ravensburg-Weingarten fungieren als Hauptantragsteller. CCG-Leiter Ulrich Otto sowie IPM-FHS-Mitarbeiterin Edith Maier sind für die FHSG Kooperationspartner in spezifischen Fragestellungen der Pflegewissenschaft, Gerontologie, aber auch der Usability und sozialer Raumbezüge. Entsprechend gilt dies für die KFH Freiburg. Das geplante ZAFH-AAL soll neben einem Kernthemengebiet assistiver Technologien für ein selbständiges Leben im Alter ebenso Fragen der Teilhabe und partizipativen Weiterentwicklung, der Aneignung von technischer Assistenz, der Einbettung in soziale Vollzüge u.a.m. bearbeiten.
(weiterlesen…)
01.03.2010
Am 29. April, 17 bis 20.15 Uhr, findet der Sozialinformatik-Event 2010 statt. Zu diesem Anlass trifft sich die Ostschweizer Social-Web- und Sozialinformatik-Community in Rorschach. Wir präsentieren uns Inspirationen, Lösungen und Tools für den Umgang mit Informatik (IKT) und Social Web im Alltag von Bildung und Sozialwesen.
- Zur Tagungsseite…
- Zur Ausschreibung… (PDF)
Das IFSA ist auch im Social Web mit Informationen zum Event 2010 aktiv:
google.com/profiles/ifsa.fhs#buzz
#sievent