Das FHSG-Generationenthema aktiv mitgestalten

soll und kann die Person, die derzeit vom IFSA zur Verstärkung des Kompetenzzentrums Generationen (CCG) gesucht wird. Die aktuell ausgeschriebene Stelle ist eine interessante Herausforderung auch für amibtionierte junge AkademikerInnen. Auf der Basis vorzugsweise einer sozialwissenschaftlichen Promotion werden insbesondere Expertise in der Generationen- und insbesondere der Alter(n)sthematik gesucht, ausserdem ausgewiesene forschungsmethodische Kompetenzen, insbesondere in quantitativen Verfahren. Bewerbungsschluss ist der 6. August.

Wohnen und Technik im Alter…

… damit auch IKT und AAL – das sind neben Generationenbeziehungen zentrale Interessen von Alexander Seifert, der seit Anfang Juli das Team des Kompetenzzentrum Generationen (CCG) verstärkt. Der Diplom-Sozialpädagoge (Jg. 1981) wird für zunächst drei Monate insbesondere in diversen F+E-Projekten mitarbeiten, wobei ihm seine disziplinbezogene Doppel-Orientierung sowohl auf Soziale Arbeit wie auf Soziologie zugute kommt – letzteres Fach studiert er derzeit an der Universität Zürich.

Alexander Seifert_Bild_Portrait

Einschlägig und ganz aktuell fachlich ausgewiesen hat sich Alexander Seifert kürzlich durch seine Co-Autorschaft der Schweizerischen Studie ”Internetnutzung im Alter”: Schelling, H. R. & Seifert, A. (2010). Internet-Nutzung im Alter. Gründe der (Nicht-)Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) durch Menschen ab 65 Jahren in der Schweiz. Zürich: ZfG

Alexander Seifert, CCG FHSG (CH)

“Hoffnung Alter”-Programm steht

Es ist ein beeindruckendes Schaufenster der Gerontologie in ihrer ganzen interdisziplinären Breite – das Programm des DGGG-SGG-Kongresses. Hier sind jetzt alle Veranstaltungen der drei Tage vom 15.-17.09.10 online einsehbar – von den Keynote-Vorträgen über die Symposien bis hin zu den Postersessions. Die FHS St.Gallen ist an allen drei Tagen mit unterschiedlichen Beiträgen auf dem Gemeinschaftskongress der beiden schweizerischen und deutschen gerontologischen Fachgesellschaften vertreten:

Da CCG-Leiter Ulrich Otto im Vorstand der Sektion IV der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie) mitarbeitet, moderiert er gleich eine ganze Reihe von Paper-Sessions, die durch die Bank wesentliche Themen des Kompetenzzentrums Generationen (CCG) zum Thema haben: Älter werden im Gemeinwesen/Sozialraum, Generationenverhältnisse, innovative Wohnformen, Technikassistenz und Alter (u.a. AAL). Ausserdem hält er einen Vortrag im Exzellenzsymposium “Altern im Quartier – Beratung, Planung, Vernetzungam (17.9. 8:30-10:00)“.

Mehrere FHSG/CCG-Projekte werden sich dort vorstellen. Zusammen mit den MitarbeiterInnen

ist er jeweils mit einem Poster vertreten. Ausserdem wird auch der neue CCG-Mitarbeiter Alexander Seifert mit einem Projektposter zu seinem kürzlich an der Universität Zürich abgeschlossenen Projekt “Internetnutzung im Alter” vertreten sein.

Die MitarbeiterInnen des zuletzt genannten binationale Kooperations-Projekt “Zonen des Übergangs” werden ausserdem in mehreren Sessions bereits erste detaillierte Ergebnisse vor- und zur Debatte stellen:

  • Silke van Dyk und Stephan Lessenich (Teilprojekt Soziologie) werden am 16.9. 10:30-12:00 an dem Symposium „Aktiv im Alter – um jeden Preis?“ beteiligt sein. Vortragsthema: “Können, dürfen, müssen: Das Alter zwischen Nutzung und Anerkennung”
  • Stefanie Graefe (TP Soziologie) hält ebenfalls am 16.9. 14:00-15:30 einen Vortrag im Rahmen des Symposiums „Bilder des Alterns – Übergänge und Altersbilder als Gegenstand qualitativer Forschung“. Thema des Beitrags: “Die Dimensionen subjektiver Alter(n)serfahrung. Methodische und methodologische Überlegungen”,
  • Ulrich Otto (TP Erziehungswissenschaft) hält seinen o.g. Vortrag  im Rahmen des Symposiums „Altern im Quartier – Beratung, Planung, Vernetzung“,
  • Anna Kornadt und Klaus Rothermund (TP Psychologie) zur selben Zeit in der Papersession „Altersbilder“. Vortrag zu: “Kontexte des Alterns. Eine Studie zur Erfassung von Altersstereotypen in unterschiedlichen Lebensbereichen”,
  • Und Jenny Block wird auch noch ein Poster zu ihrem Dissertationsprojekt präsentieren, Thema: Der biographische Bedeutungswandel „freier Zeit“.

Ermächtigend oder Entmutigend?

Peter Schallberger und Bettina Wyer, Forschende des Instituts für Soziale Arbeit IFSA der FHS St.Gallen haben ihre Studie zur Untersuchung von vorübergehender Beschäftigung in der Schweiz als Buch veröffentlicht.

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Seit Mitte der 1990er Jahre richtet sich die Arbeitsmarktpolitik der meisten europäischen Staaten am Leitparadigma der Aktivierung aus. Arbeitslosigkeit soll durch Maßnahmen bekämpft werden, die bei den einzelnen Betroffenen ansetzen und denen zugleich qualifizierende und repressive Momente anhaften können. Am Beispiel von »Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung« in der Schweiz zeigt die Studie auf, dass bei der Umsetzung der politischen Doktrin des »Förderns und Forderns« in der professionellen Praxis erhebliche Ausgestaltungsspielräume bestehen. Anhand vergleichender Fallstudien werden die Bedingungen rekonstruiert, unter denen die Programme
entweder eher ermächtigend oder zusätzlich entmutigend wirken.

Peter Schallberger, Soziologe, ist Professor im Fachbereich Soziale Arbeit an der FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Bettina Wyer, Pädagogin, ist dort wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Hier finden Sie eine Leseprobe zum Buch.