Primavera – Eine Stadt spürt den Frühling

Über 400 Studierende der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Fachbereich Soziale Arbeit), haben an den bisherigen sieben Kapiteln der Reihe „Stadt als Bühne“ mitgearbeitet. Mit „Primavera – Eine Stadt spürt den Frühling“ macht sich Mitte März unter Leitung von Mark Riklin und Selina Ingold die achte Generation auf den Weg, den Sozial- und Kulturraum Rorschachs unter die Lupe zu nehmen.

Vor einem Jahr wurden 101 „Fragen an eine Stadt“ gesammelt, vergangenen Herbst an den Stammtischen der Stadt erste Antworten diskutiert. Auf dieser Grundlage sollen nun Ideen entwickelt werden, in welche Richtung die „Stadt im Aufwind“ in Zukunft steuern könnte. Als Inspirationsquelle und Assoziationsfeld für ein kleines Gedankenspiel dienen den 60 Studierenden drei Fundstücke unterschiedlichster Herkunft, Selbstbeschreibungen und Zuschreibungen, die Rückschlüsse auf Identität und Image der Stadt ziehen lassen: die Begrüssungstafel „Gastliche Hafenstadt“ am östlichen Eingangstor; das geografische Faktum als „südlichste Bucht am Bodensee“ (Tourismus-Broschüre St.Gallen-Bodensee); und der zweifelhafte Ruf als „Stadt der Bahnschranken“ (St.Galler Tagblatt).

Ob sich aus diesen Fragmenten eine Bühne für die Zukunft zimmern lässt? Als Eckpfeiler einer neuen Identität, einer blühenden Tourismusstadt vielleicht? Die Ergebnisse des Gedankenspiels werden am Dienstagnachmittag, den 17. März 2009, ab 14 Uhr auf einem GedankenGang der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Adhoc-Einwohnerrat wird anschliessend ab 15 Uhr im Restaurant Rheinfels (Mariabergstrasse 5) zu den einzelnen Vorschlägen Stellung beziehen. Ausgangspunkt für den GedankenGang ist die Hafenmauer.

Text: Mark Riklin