Archiv der Kategorie: Misc

Weiteres Forschungsprojekt im FHS-Generationenschwerpunkt

Silqua_Logo„Zuhause wohnen bleiben bis zuletzt“ – die meisten Menschen im „vierten Lebensalter“ wünschen sich dies auch dann, wenn Angewiesensein und Hilfebedürftigkeit grösser werden. „Ageing in place“ ist zudem der überragende politische Bezugspunkt der meisten Industriestaaten, das Credo „ambulant vor stationär“ gilt länderübergreifend. Die Realität ganz am Lebensende aber sieht anders aus: Ein europäischer Vergleich der Sterbeorte zeigt, dass – Ausnahme: Ukraine – die meisten Menschen in Institutionen sterben. Für Ledige, chronisch Kranke und KrebspatientInnenen ist es wahrscheinlicher, in einer Institution zu sterben, als für Verheiratete oder BewohnerInnen ländlicher Gebiete. Offensichtlich reichen auch aufopfernde private Pflegebereitschaft und professionelle Spitex & Co-Dienste immer weniger aus.

Damit wird die Frage immer wichtiger: unter welchen Bedingungen ist ein Verbleib zuhause – bis zum Tode – möglich, aber auch: wünsch- und verantwortbar? Ein binationales F+E-Projekt soll hier innovative Ansätze erproben und beforschen. Prof. Dr. Ulrich Otto hat es zu wesentlichen Teilen entwickelt, es wurde soeben vom deutschen Bundesforschungsministerium im grossen (DORE-ähnlichen) Schwerpunktprogramm SILQUA („Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter“) genehmigt. Weiterlesen

Dreikönigstag im Weiterbildungszentrum

Im Weiterbildungszentrum Soziale Arbeit IFSA wurde heute eine Königin/einen König gesucht. Tara Gil, Sachbearbeiterin im Sekretariat, stiess beim Essen auf den Glücksbringer und ist somit die Königin 2009 der WBSA-IFSA.

Die Kneipe als Bühne

Stammtisch-Gepolter

Seit anfangs Oktober hängen an rund 70 Klotüren der Stadt Rorschach 101 „Fragen an eine Stadt“. Kommenden Dienstag machen sich Studierende der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften auf den Weg, erste Antworten zu finden. Zum Beispiel auf Frage 40, was an den Stammtischen der Stadt diskutiert wird. Eine Vorschau ist heute im St. Galler Tagblatt zu finden. An welchen Stammtischen die Studierenden nach Antworten suchen, findet unter dem Link „Kneipenkarte“ (siehe unten).

Illustration: Corinne Bromundt

Vorschau
Kneipenkarte

Die Brücke zwischen den Gästen

Der helle Klang der Schiffsglocke an der Theke bringt blitzartig Stille ins gefüllte Hafen-Beizli, in welchem letzten Donnerstagnachmittag der Prolog eines Medienseminars der FHS St. Gallen stattfindet. „Oh, eine Runde“, erkennt ein Student den gewohnten Sinn dieses Klangs. Der Dozent Mark Riklin hat der Schiffsglocke jedoch für einmal eine andere Funktion zugeteilt: Sie soll an diesem Nachmittag den Startgong für verschiedene Gespräche sein. Die Wirtin Esther Brehm im gestreiften Seemanns-Pullover betritt die Anhöhe neben der Bar, wie eine Bühne anmutend. Esther Brem ist die erste Wirtin, mit welcher die Studierenden im Rahmen des Projektes „Stammtisch-Gepolter“ ins Gespräch kommen. Weiterlesen

Ein Gespräch mit den Ohren der Stadt

Am Donnerstagnachmittag ist das Hafen-Beizli in Rorschach bis auf den letzten Platz gefüllt. Stimmengewirr und Gläserklirren erfüllen den Holz getäfelten Raum und lassen das Fischernetz an der Decke leicht erzittern. Die zwei grossen Fenster offenbaren den Blick auf den Bodensee, dessen deutsches Ufer im Nebel versinkt. Hinter der Theke herrscht eifriges Treiben. Seemanns-Cafés werden ausgeschenkt – eine geheim gehaltene Eigenkreation, die rote Ohren verspricht. Leise ertönen Gitarrenklänge. Ein Gast hat das geparkte Instrument entdeckt und seine Funktion, den Besuchern für spontane Musikeinlagen zur Verfügung zu stehen, entlarvt. Weiterlesen