Beratung und Begleitung von Bauernfamilien

Projektabschluss „Synergien zwischen land-, hauswirtschaftlicher und sozialer Beratung nutzen“
Die Projektidee wurde an dieser Stelle bereits beschrieben – mit dem Startschuss zum Projekt trat ein interdisziplinäres Projektteam an, das sich aus Fachpersonen des landwirtschaftlichen Bereichs wie auch der Sozialen Arbeit zusammensetzte.

Insgesamt konnten seitdem 31 qualitative Interviews in 7 deutschschweizer Kantonen sowohl in Berg- als auch in Talregionen durchgeführt werden. Die vorläufigen Ergebnisse wurden im Rahmen einer Grossgruppenveranstaltung für alle Befragten verifiziert und gewichtet. Einbezogen in die Erhebungsphase wurden Bauernfamilien, welche von Problemstellungen mit sozialen Komponenten betroffen waren, Fachpersonen der sozialen sowie der haus- und landwirtschaftlichen Beratungsorganisationen und weitere Schlüsselpersonen.

Ausgewählte Ergebnisse
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Angehörige stützen – Pflegenetze planen

Erstmals werden in einem generischen Fallmodell komplexe Ursachen-Wirkungszusammenhänge abgebildet, die bei pflegenden und betreuenden Angehörigen älterer Menschen zu nachhaltigem Engagement oder aber zur Erschöpfung führen können.

Das Modell ist eines der Etappenziele im interdisziplinär angelegten Entwicklungsprojekt unter Leitung des IFSA-FHS.Das Projekt „Unterstützung pflegender und betreuender Angehöriger älterer Menschen“ findet in den drei Partnerstädten St.Gallen, Chur und Schaffhausen statt und wird von der Gebert Rüf Stiftung gefördert. Weiterlesen

Balanceakt der Lebensbereiche

Leistungskultur, Globalisierung, Digitalisierung, Individualisierung… Schaffen wir es trotz dieser Erscheinungen, die verschiedenen Bereiche unseres Lebens miteinander zu vereinbaren? Oder schaffen wir es gerade deswegen?

Ob Work-Life-Balance-Yoga, Life-Domain-Balance-Checkliste für Unternehmen oder Verbesserung der Work-Life-Balance als Burnout-Prävention: Das Spannungsfeld Berufs- und Privatleben ist in aller Munde. Die Aktualität des Themas erlaubt es uns, aus einer breiten Palette neuer Angebote zu schöpfen, die uns dabei helfen sollen ein ausgeglichenes Leben zu führen.
Im Zentrum steht dabei die Frage, wie wir die vielen verschiedenen Bereiche, die unser Leben ausfüllen miteinander vereinbaren können. Weiterlesen

Die Schulsozialarbeit im interdisziplinären Netzwerk

Am 8.6.2015 fand der 4. Community-Austausch Schulsozialarbeit an der FHS St.Gallen zu folgendem Thema statt:
Welche Prinzipien bestimmen die Kooperation im interdisziplinären „Netzwerk“ der Schule?

Die Rahmung bildeten zwei Impuls-Referate von Reto Eugster mit dem Fokus „Interaktion“ als Kommunikations- und Definitions-Medium in der Schule – und Irene Sidler mit einem engagierten Votum für eine breitere politische Einmischung und Wirkung der Sozialen Arbeit in der Schule. Weiterlesen

Frühlingsgefühle in Ebnat-Kappel

Ideen zur Gemeindeentwicklung blühen auf

Ebnat-Kappel, Samstag, 25. April 15

Wir sind mitten in Gruppendiskussionen und die Gesprächsinhalte kommen zum Blühen. Wen wundert’s: die Saat wurde im Oktober 2014 sorgfältig im Rahmen eines ersten Workshops ausgesät. Die Gemeindeentwicklung ist dem Gemeinderat ein grosses Anliegen, wobei die Partizipation der Bevölkerung nicht wegzudenken ist.  Das sieht und spürt man: die Gemeindeverantwortlichen füllen ihre Moderationsrolle ganz im Sinne des Auftrages auf, welchen der IFSA-Institutsleiter, Martin Müller, ihnen aufgetragen hat.

Die Frage aus dem Plenum, wann man denn nun mit dem Gemeinderat in Austausch kommen könne, klärt sich rasch: Die Gemeinderäte moderieren, die Bürgerinnen und Bürger bringen ihre Gedanken, Ideen, Befürchtungen und Visionen ein. Die Kernthemen versprechen viel Spannendes, wird die Gemeinde jedoch vor grosse Herausforderungen stellen.
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Lebensqualitätsindex in und für Gemeinden

Jetzt geht’s ans „Eingemachte“

Seit unserem letzten Blogeintrag vom September 2014 haben wir uns in Sphären von Inhaltsverdichtungen, prägnanten Formulierungen, statistischen Daten und technischen Umsetzungsmöglichkeiten bewegt. Synthese von Wort und Zahl. Dass hier Fachwissen mobilisiert werden muss, welches über sozialarbeiterisches, soziologisches, mathematisches und politisches Fachwissen hinweggeht, liegt auf der Hand. Unser Arbeitskreis hat sich somit zusehends vergrössert.

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Unsere neue Mitarbeiterin seit Februar 2015

Catrina_MaagCatrina Maag unterstützt uns seit 1. Februar 2015 als neue Administratorin im IFSA-Consulting. Nach Praxiserfahrungen in verschiedenen Non-Profit-Organisationen und einer Consultingfirma sowie einer Mutterschaftspause hat sie mit Elan die neuen Aufgaben angepackt. Catrina Maag betreut in ihrem 50% – Pensum ebenfalls das Sekretariat des Ostschweizer Zentrums für Gemeinden OZG-FHS.

Sie ist damit erste Anlaufstelle für Anfragen und Triage von Dienstleistungen für Gemeinden, Kantonsverwaltungen, öffentlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen.

 

Frau Maag freut sich auf Ihre Anfrage unter
Telefon 071 226 18 67 oder 071 226 18 90, Mail: catrina.maag@fhsg.ch

Stellenausschreibung: Dozentin/Dozent Consulting 80%

Wir suchen per 1. März oder nach Vereinbarung eine profilierte Fachperson für die Akquisition und Durchführung von Dienstleistungen und Entwicklungsprojekten im Bereich der Sozialen Arbeit und weiterer öffentlicher Dienste. Spricht Sie dieses Angebot an? Die Ausschreibung finden Sie hier.

 

Jugendtreffs, -häuser und -zentren als „pädagogische Orte“?

Wie gestalten Jugendarbeitende die Treffpunkte von Jugendlichen als „pädagogische Orte“? Wie beziehen Jugendarbeitende Raumaspekte in ihr professionelles Handeln ein?

Zu diesen Fragestellungen forschen wir am IFSA seit 1. Mai diesen Jahres im Projekt „Praktiken pädagogischer Ortsgestaltung. Eine ethnographische Studie im sozialpädagogischen Feld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (kurz: Porta OKJA)“. Die Projektleitung hat Prof. Dr. Christian Reutlinger inne, zum Projektteam an der FHS gehören Ulrike Hüllemann, Bettina Brüschweiler und Michela Nussio. In einer ethnographischen Studie möchten wir herausfinden, wie Jugendarbeitende pädagogische Orte gestalten und Raumaspekte in ihr pädagogisches Handeln einbeziehen. Die Projektlaufzeit beträgt 2.5 Jahre, geplanter Projektabschluss ist Ende Oktober 2016. Finanziert wird das Forschungsprojekt vom Schweizerischen Nationalfonds in der Kategorie „anwendungsorientierte Grundlagenforschung“.

Kurzinformation zum Projekt: In den letzten Jahren werden Raumbegriffe verstärkt in den Fachdiskurs der Sozialen Arbeit aufgenommen und professionelles Handeln richtet sich zunehmend an räumlichen Einheiten aus. Im Zuge dieses Raumthematisierungsbooms wird Raum meist als „Behälter“ gedacht, was die Gefahr birgt, dass soziale Prozesse und deren Zusammenspiel mit räumlichen Bedingungen nicht oder nur verkürzt dargestellt werden. Dem gegenüber existieren in einigen Feldern der Sozialen Arbeit wie der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) auch Ansätze, die – z.B. mit dem Ziel der Förderung von Aneignungsprozessen – materielle wie auch soziale Aspekte von Raum in pädagogisches Handeln einbeziehen. Bisher gibt es allerdings noch keine empirischen Erkenntnisse darüber, wie in der offenen Kinder- und Jugendarbeit ganz konkret „mit dem Ort“ gearbeitet wird und welche (Aneignungs-)Räume für Jugendliche dadurch geschaffen werden können. Diese Leerstelle versuchen wir mit dem Projekt zu schliessen.

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Stellenangebot im IFSA Consulting

Projektleiterin oder Projektleiter 80% gesucht

Um unseren Kundinnen und Kunden auch in Zukunft zeitnah kompetente Unterstützung in ihren Projektvorhaben bieten zu können, verstärken wir unser Team. Wir suchen eine profilierte Fachperson mit Erfahrung im Bereich der Sozialen Arbeit oder der öffentlichen Verwaltung als Projektleiter oder Projektleiterin. Nähere Angaben finden Sie in unserem Stelleninserat.

 

 

ConSozial in Nürnberg – Einblicke

Mission Sozialwirtschaft – produktiv und menschlich
Consozial 2014, Fachmesse und Kongress des Sozialmarktes, findet am 5. und 6. November wie jedes Jahr in Nürnberg statt. Luzia Bertogg, wissenschaftliche Mitarbeiterin im IFSA-FHS Consulting, mit Fachschwerpunkt Behinderung, verfolgt vor Ort die aktuellen Themeninputs. Martin Müller unterhielt sich nach dem ersten Tag mit ihr über erste Eindrücke.

Consozial_Luzia

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Burnoutgefahr in den Schulen

Elternkontakte als einer der Stressfaktoren

Wie die Medien gestern Sonntag berichten, hat eine Nationalfondsstudie festgestellt, dass jede dritte Lehrperson burnoutgefährdet ist.

Aktivierende Elternarbeit

Im Interview mit Radio SRF von heute Montag legt der Präsident des Schweizer Lehrerverbands (LCH) dar, dass oft die Kontakte mit Eltern Lehrpersonen besonders herausfordern. Das ist an sich nicht ganz neu…. Das IFSA-FHS hat in Kooperation mit KOOSA ein Angebot entwickelt, um Lehrpersonen oder ganze Schulen in der Gestaltung ihrer Elternarbeit massgeschneidert zu unterstützen. Dafür steht ein breites Repertoire von Konzeptarbeit bis zur Moderation von Eltern-Lehrpersonen-Workshops zur Verfügung. Beim IFSA-FHS zeichnet die Leiterin des CAS Schulsozialarbeit, Prof. Rosmarie Arnold verantwortlich:

Aktivierende_Elternarbeit