Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungsprozessen wird in demokratischen Gesellschaften zunehmend als Qualitätsmerkmal guter Governance verstanden. Aus der Perspektive des IFSAR – Institut für Soziale Arbeit und Räume ist Partizipation dabei nicht allein als normatives Ziel zu begreifen, sondern als komplexer sozialer Prozess, der wissenschaftlicher Analyse, konzeptioneller Präzisierung und institutioneller Reflexion bedarf. Vor diesem Hintergrund hat das IFSAR im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) untersucht, wie Kinder- und Jugendpartizipation auf Bundesebene derzeit ausgestaltet ist – und welche strukturellen Bedingungen erforderlich sind, damit Beteiligung über symbolische Formen hinaus Wirkung entfalten kann.
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