Archiv der Kategorie: Gemeinden

Ein familienpolitischer Werkzeugkasten

Familienpolitik schafft Rahmenbedingungen, die Familien in ihren Kernaufgaben – Kinder erziehen, versorgen, betreuen, schützen und fördern – stärken. Dafür sind hauptsächlich die politischen Gemeinden zuständig. Sie unterscheiden sich aber stark hinsichtlich der fachlichen Kompetenzen innerhalb ihrer Verwaltungen und der finanziellen Ressourcen.

Wie in anderen Bereichen gibt es eine grössere oder kleinere Angebotspalette für Kinder, Jugendliche und Eltern, die zum Teil (meist gemeinnützige) Trägerschaften ausserhalb der Verwaltung haben. Die Gemeinde unterstützt diese oft finanziell und hat die Aufgabe, die Familienpolitik zu steuern. Damit soll sichergestellt werden, dass die Angebote die Bedürfnisse decken, sich sinnvoll ergänzen und gut aufeinander abgestimmt sind.

Weiterlesen

Einladung zur Fachtagung „Kinder- und jugendgerechte Freiräume – bespielbare Stadt für alle

Mit der Perspektive von Kindern und Jugendlichen attraktive Freiräume für alle planen und gestalten. Das ist die Vision der bespielbaren Stadt.

Um diese Vision zu erreichen, müssen Grenzen verschoben werden: in Räumen, Planungsprozessen und Verwaltungsstrukturen. Dabei erkennen wir verschiedene Herausforderungen und Potenziale, erleben vielfältige Möglichkeiten und erproben spannende Ansätze. Diese werden an der Fachveranstaltung «Kinder- und jugendgerechte Freiräume – bespielbare Stadt für alle» zur Diskussion gestellt und aus verschiedenen disziplinären Perspektiven beleuchtet.

Die Veranstaltung richtet sich an die in Forschung und Praxis mit der Planung, Gestaltung und Nutzung von Freiräumen befassten Akteurinnen und Akteure (Kinder- und Jugendarbeit, Stadt-, Raum- und Freiraumplanung, Immobilienwirtschaft, Landschaftsarchitektur und Architektur).

Die Tagung findet am 1. Dezember 2022 in Zürich auf dem FOGO Areal statt. Der Anmeldeschluss ist am 18. November 2022. Weiter zur Anmeldung

Im Tagungsflyer_Bespielbare_Stadt können Sie noch mehr Informationen über die Tagung inkl. dem Programm entnehmen.

Who Cares? Care Visions als Wegweiser für die kommunale Alterspolitik

Die Fragmentierung des Versorgungssystem ist von zentraler Bedeutung für die Pflege und Betreuung älterer Menschen. Gerade der Wille, möglichst viele Leistungen ambulant, statt in stationären Institutionen zu erbringen bzw. zu beziehen, hat neben der zunehmenden Spezialisierung dazu geführt. Die Integration der Fragmente zu ganzheitlichen Sorgeprozessen ist aber nicht gelöst. Für die Lösung dieses Integrationsproblems stellen die „Care Visions“ vier unterschiedliche Vorschläge vor.

Weiterlesen

Alterskonzept Eschlikon vorgestellt

Man erwartete 30 Personen – und es kamen 100! Auf so breites Interesse stiess das Alterskonzept besonders bei den über 65-jährigen Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Eschlikon TG.

Bei der Vorstellung des Alterskonzept schilderte Gemeinderätin Isabelle Denzler, wie es zum nun vorliegenden Konzept gekommen war. Sie zeichnete nach, wie das Alterskonzept von einer Projektgruppe erarbeitet und mit einer breit abgestützten Resonanzgruppe diskutiert worden war. Das Konzept wurde in den Prozess «Zusammenleben» eingeordnet, den Eschlikon im Jahr 2016 mit dem Kinder- und Jugendkonzept gestartet hatte.

Weiterlesen

Nutzungsgerechte Planung und Gestaltung von Freiräumen im Kanton Thurgau – Leitfaden für Gemeinden

Die Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Familienfragen des Kantons Thurgau möchte die Gemeinden des Kantons mit einem Leitfaden bei der nutzungsgerechten Planung, Gestaltung und Entwicklung von Freiräumen wie Plätze, Wege und Grünräume aus sozialräumlicher Perspektive unterstützen. Das IFSAR Institut für Soziale Arbeit und Räume wurde mit der Erarbeitung des Leitfadens beauftragt.

Weiterlesen

Dorfplatzgestaltung Gemeinde Stein (AR)

Die Gemeinde Stein (AR) hat das das IFSAR damit beauftragt, den Prozess zur Neugestaltung des Dorfplatzes fachlich zu begleiten. Der Dorfplatz hat über einen längeren Zeitraum hinweg an Aufenthaltsqualität verloren. Mit der wachsenden Verkehrsfunktion nahm die Bedeutung als zentraler Ort der Begegnung, des Verweilens und des Austauschs ab.

Weiterlesen

Anleitung für kinder- und jugendgerechte Freiräume

Für Kinder und Jugendliche haben Freiräume wie Strassen, Wege, Plätze, Wiesen, Spiel- oder Pausenplätze eine grosse Bedeutung. Treffen und Reden, Erkunden und Beobachten, Sport und Spielen – der selbstbestimmte und unkontrollierte Aufenthalt in Freiräumen ist für die körperliche, mentale und soziale Entwicklung junger Menschen unersetzbar. Kinder- und jugendgerechte Freiräume sind Alleskönner und attraktiv für alle.

Weiterlesen

Netzwerk für altersfreundliche Gemeinden

Gemeinden gewinnen Wissen und Ideen für ihre Alterspolitik, wenn sie sich gegenseitig austauschen. Das neue Netzwerk für altersfreundliche Gemeinden von GERONTOLOGIE CH unterstützt sie dabei mit regelmässigen Treffen, einer Fachzeitschrift und einem jährlichen Benchmark. Zudem stellt GERONTOLOGIE CH einige Werkzeuge zur Verfügung, mit denen die Gemeinden ihre Altersfreundlichkeit gemäss WHO-Kriterien erheben können.

Weiterlesen

Wohnen im Alter – die Rolle der Gemeinden

Wie zukünftige Wohnbedürfnisse der alternden Bevölkerung gedeckt werden können, beschäftigt aktuell viele Gemeinden, gerade auch kleinere. Welche Formen kommen überhaupt in Frage? Was passt ins Dorf? Was hat das mit Ortsplanung zu tun? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Gemeinden, um Einfluss zu nehmen?

Weiterlesen

Professionelle Nachbarschaftsarbeit unter Corona-Bedingungen – wie geht das?

Wohnbauträger, Gemeinden und Private in der Schweiz stellen immer häufiger «Nachbarschaftsprofis» ein. Gemeint sind Stellen, bei denen es darum geht, das Zusammenleben in Wohnsiedlungen, Quartieren oder Gemeinden zu fördern und zu begleiten. Diese Stellen haben vielfältige und mitunter schillernde Bezeichnungen wie Siedlungsleiterin, Alltagscoach, Fachstelle Gemeinschaftsentwicklung, Siedlungs- und Wohnassistentin, Hauswart plus, Projektleiter Wohn- und Lebensqualität, Siedlungscoach, Gesellschaftsgärtner u. v. m. Solche «Nachbarschaftsprofis» arbeiten mit den Menschen vor Ort und übernehmen vielfältige Aufgaben.

Doch wie funktioniert das unter den Bedingungen der Corona-Pandemie? Diese Frage stand im Mittelpunkt des von der Age-Stiftung geförderten Forschungsprojekts «Nachbarschaftsarbeit in Zeiten von Corona», welches das IFSAR Institut für Soziale Arbeit und Räume der OST – Ostschweizer Fachhochschule zwischen Juni und Dezember 2020 durchgeführt hat.

Weiterlesen

Von Spielplätzen zu Spielräumen – Weiterbildungsangebot für Gemeinden

Städte und Gemeinden spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Sicherung von attraktiven Freiräumen für Kinderspiel: Spielräume. Die Planung von Spielräumen ist im Kontext der Siedlungsentwicklung nach innen anspruchsvoller geworden. Gefordert sind qualitativ hochwertige Freiräume. Jedoch fokussieren planungs- und baurechtliche Vorgaben zu Spielplätzen meist auf quantitative Bestimmungen wie Mindestgrössen. Das führt vielerorts zu unbefriedigenden Lösungen. Es ist ein Perspektivenwechsel erforderlich – von isolierten Spielplätzen zu differenzierten und vernetzten Spielraumangeboten mit entsprechender Qualität und eine gesamthafte koordinierte Planung und Gestaltung des Wohnumfelds.

Weiterlesen

Soziale Arbeit und Räume in Zeiten von Corona

Welche Herausforderungen die Corona-Krise genau mit sich bringt und nach sich ziehen wird, ist weitgehend offen. Trotzdem werden vielerorts schnell und kreativ Lösungen entwickelt – ohne dass es dafür direkt anwendbare Vorbilder oder Anleitungen gibt und ohne dass das Funktionieren dieser oder deren Folgen abgeschätzt werden können. Das Institut für Soziale Arbeit und Räume unterstützt Organisationen, Verbände, Unternehmen und Gemeinden  – mit Beratungen und Dienstleistungen ebenso wie mit Datenerhebungen und Analysen. 

Weiterlesen

Global vernetzt – lokal entwurzelt?

Wir sind tagesaktuell und umfassend informiert über globale Entwicklungen: Wir wissen, was der US-Präsident twittert, was die EU entscheidet oder was in Kaschmir zwischen Indien und Pakistan passiert. Paradoxerweise sieht dies vor der eigenen Haustüre ganz anders aus: Viele Menschen haben keine Kenntnisse mehr über kommunale Entscheidungen, die unseren Alltag – zumindest kurz- und mittelfristig – potentiell deutlich stärker beeinflussen als globale Entwicklungen. Die «Kommunikation im Wandel» steht im Fokus der 9. Ostschweizer Gemeindetagung. 

Weiterlesen