Archiv der Kategorie: Wohnen und Nachbarschaften

Zur Feier des Buches

Am 7. Oktober 2022 durften Nicola Hilti und Christian Reutlinger in der Buchhandlung Never Stop Reading in Zürich zusammen mit zahlreichen Gästen ihr neues Buch «Wohnen – zwölf Schlüsselthemen sozialräumlicher Wohnforschung» feiern. Herausgeber des Buches sind die beiden genannten Forschenden des IFSAR Institut für Soziale Arbeit und Räume sowie Christine Hannemann vom Lehrstuhl für Architektur- und Wohnsoziologie der Universität Stuttgart.

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Einladung Infoveranstaltung – Wie wollen wir in Zukunft wohnen?

Am 22. September 2022 bieten Ihnen die Dienststellen Stadtplanung und
Gesellschaftsfragen sowie die Stiftung hausen+wohnen die Gelegenheit,
im Rahmen der Umsetzung der Wohnraumstrategie sowie der Altersstrategie,
eines von insgesamt sechs innovativen Wohnbauprojekten zu
besichtigen oder über geplante Projekte informiert zu werden. Zudem
werden Fachpersonen über das Thema «Wohnen im Alter» referieren. Dabei wird Nicola Hilti vom IFSAR ein Kurzreferat über «Anders wohnen im Alter?» halten.

Mehr Informationen über das ganze Porgramm sowie die Besichtigungen können hier gefunden werden. Anmeldeschluss ist der Freitag, 16. September 2022.

Flyer Wohnen im Alter September 2022

Neuveröffentlichung: Perspektive Wohnungsverlust

Leerkündigungen sind ein Phänomen, das in den vergangenen Jahren vermehrt in Schweizer Städten und Regionen mit angespannten Wohnungsmärkten und im Rahmen der zunehmenden baulichen Verdichtung zu beobachten ist. Menschen wird dort im Zuge von Bauvorhaben, wie dem Abriss oder der Totalsanierung einer ganzen Siedlung, gekündigt und verlieren damit ihre Mietwohnungen. Leerkündigungen folgen aus der Perspektive von Eigentümerinnen und Eigentümer einer strategisch nachvollziehbaren Logik. Bislang kaum in den Blick geraten sind die daraus resultierenden sozialen Folgen für die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner. Besonders vulnerable Gruppen, wie ältere Mieterinnen und Mieter, Erwerbslose, Geringverdienerinnen und Geringverdiener, Alleinerziehende und Familien werden durch solche Prozesse in der Regel belastet und müssen mit diesen umgehen.

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Mal seh’n, wie das so ist als Rollstuhlfahrer:in …

Wie ist es, als Rollstuhlfahrerin oder Rollstuhlfahrer auf Hürden im öffentlichen Raum zu stossen? Wie können etwa Stufen überwunden werden? Und warum ist Rampe nicht gleich Rampe?

Diesen und weiteren Fragen sind Studierende des Studiengangs Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung der OST – Ostschweizer Fachhochschule im Rahmen des Moduls «Planungsgrundlagen» am 23. Mai 2022 nachgegangen. Das Modul wird geleitet von Nicola Hilti und Raimund Kemper vom IFSAR Institut für Soziale Arbeit und Räume; den Nachmittag zum Thema «Inklusive Stadtentwicklung» hat Gastdozentin Stephanie Weiss von der Hochschule Luzern gestaltet.

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Stadt für Frauen – Stadt für Viele?

Was ist eine gendergerechte Stadt? Und wie kann die Stadtplanung und -entwicklung dazu beitragen, dem Ziel einer «Stadt für Frauen – Stadt für Viele?» gerecht zu werden? Unter diesem Titel fand am Freitag, dem 03.12.21, eine Zoom-Veranstaltung statt, die den Start einer Veranstaltungsreihe der Stadt Bregenz einläutete. Eva Lingg hat den Abend moderiert und führt im Frühling 2022 zu diesem Thema auch einen Stadtspaziergang durch. Weiterlesen

Veranstaltungshinweis: Stadthorizonte #3: «Quartier – Wohnraum und Lebensraum!»

Im Rahmen der Reihe «Stadthorizonte. Gespräche zur Entwicklung von St.Gallen» findet am 30. November 2021 die dritte öffentliche Veranstaltung der Stadt St.Gallen statt. Dabei wird es um die Bedeutung von Quartieren für die Stadtentwicklung gehen. Nicola Hilti, Wohnforscherin und Mitarbeiterin des Instituts für Soziale Arbeit und Räume der OST, wird zu aktuellen Entwicklungen und Erkenntnissen aus der Forschung Auskunft geben.

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Spannende Veranstaltungen zum Thema «Nachbarschaften»

Wie wichtig eine gut funktionierende Nachbarschaft ist, hat zuletzt die Corona-Pandemie aufgezeigt. Aber nicht erst seit Corona stellen immer mehr Gemeinden und Private in der Schweiz «Nachbarschaftsprofis» an. Denn das Bedürfnis nach einer professionellen Begleitung und Förderung des Zusammenlebens in einem Quartier oder einer Gemeinde steigt. Was sind die Herausforderungen, aber auch die Chancen dieses neuen Berufsfeldes?

Nicola Hilti vom Institut für Soziale Arbeit und Räume hält zu diesem spannenden Thema zwei Referate:

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Bedrohtes Wohnen in der Schweiz – die Sicht der Betroffenen

Ob Sanieren, Abreissen, neu Bebauen oder Aufstocken: Die Erstellung von neuem Wohnraum sowie die bauliche Aufwertung bestehender Wohnungen ist erst einmal nichts Negatives und wird in der Schweiz auch politisch stark forciert. Jedoch führen diese Massnahmen, die unter dem Leitbild der «Siedlungsentwicklung nach Innen» oder der «Verdichtung» geplant und umgesetzt werden, immer häufiger dazu, dass Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Was bedeutet dies für die betroffenen Mieterinnen und Mieter? Wie gehen sie mit dem Verlust ihrer Wohnung um? Und wie können negative soziale Folgen von baulichen Entwicklungen abgemildert werden?

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Professionelle Nachbarschaftsarbeit unter Corona-Bedingungen – wie geht das?

Wohnbauträger, Gemeinden und Private in der Schweiz stellen immer häufiger «Nachbarschaftsprofis» ein. Gemeint sind Stellen, bei denen es darum geht, das Zusammenleben in Wohnsiedlungen, Quartieren oder Gemeinden zu fördern und zu begleiten. Diese Stellen haben vielfältige und mitunter schillernde Bezeichnungen wie Siedlungsleiterin, Alltagscoach, Fachstelle Gemeinschaftsentwicklung, Siedlungs- und Wohnassistentin, Hauswart plus, Projektleiter Wohn- und Lebensqualität, Siedlungscoach, Gesellschaftsgärtner u. v. m. Solche «Nachbarschaftsprofis» arbeiten mit den Menschen vor Ort und übernehmen vielfältige Aufgaben.

Doch wie funktioniert das unter den Bedingungen der Corona-Pandemie? Diese Frage stand im Mittelpunkt des von der Age-Stiftung geförderten Forschungsprojekts «Nachbarschaftsarbeit in Zeiten von Corona», welches das IFSAR Institut für Soziale Arbeit und Räume der OST – Ostschweizer Fachhochschule zwischen Juni und Dezember 2020 durchgeführt hat.

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«Pandemischer Raum»: Was sind die Folgen der Covid-19-Pandemie auf gesamtgesellschaftlicher Ebene und für das künftige Bauen?

Von Anja Speyer und Eva Lingg, Mitarbeiterinnen des Instituts für Soziale Arbeit und Räume

Im Modul «Soziale Räume» des Bachelorstudiums Architektur legen wir die Wechselwirkungen zwischen Menschen und der gebauten Umwelt dar. Die Studierenden lernen, wie Architektur und bauliche Massnahmen das soziale Zusammenleben gestalten und beeinflussen. Am 2. Dezember 2020 haben wir mit den Studierenden des 5. Semesters die aktuelle Corona-Krise zum Thema gemacht.

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Flumserei – ein besonderer Ort zum Wohnen und Arbeiten entsteht

In Flums im Sarganserland steht ein besonderes historisches Juwel: die alte Spinnerei Spoerry. Sie wurde 1860 durch die Gebrüder Heinrich und Johannes Spörri in Betrieb genommen, 2009 wurde dieser eingestellt. Seither entwickelt sich das ehemalige Fabrik-Areal kontinuierlich weiter zur «Flumserei – einem Raum zum Wirken und Werken», wie der Slogan lautet.

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«Stadt gestalten»: Der freie und kritische Blick der Studierenden

Wie soll der Ruckhalde-Hang künftig genutzt werden? Diese Fragen stellen sich derzeit diverse Akteurinnen und Akteure in der Stadt St.Gallen. Studierende der OST – Ostschweizer Fachhochschule haben sich während ihres interdisziplinären Kurses «Stadt gestalten» ebenfalls mit der Entwicklung des Geländes zwischen Tschudiwis und Riethüsli auseinandergesetzt – mit interessanten Ergebnissen.

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Mehr Konflikte – und mehr Hilfsbereitschaft

In vielen Genossenschaften fördern Fachleute die Nachbarschaft. Mit der Corona-Pandemie mehren sich Nachbarschaftskonflikte, Existenzsorgen und psychische Probleme. Es wächst aber auch die Hilfsbereitschaft, neue Ideen werden unbürokratischer realisiert, Unterstützungsnetzwerke rascher aufgebaut. Das zeigen Telefoninterviews, die das Institut für Soziale Arbeit und Räume der FHS St.Gallen IFSAR-FHS im Lockdown mit Nachbarschaftsprofis durchgeführt hat.

Lesen Sie mehr dazu im Artikel von Caroline Haag und Nicola Hilti in der Zeitschrift WOHNEN.

Foto: Symbolbild, FHS St.Gallen

Soziale Arbeit und Räume in Zeiten von Corona

Welche Herausforderungen die Corona-Krise genau mit sich bringt und nach sich ziehen wird, ist weitgehend offen. Trotzdem werden vielerorts schnell und kreativ Lösungen entwickelt – ohne dass es dafür direkt anwendbare Vorbilder oder Anleitungen gibt und ohne dass das Funktionieren dieser oder deren Folgen abgeschätzt werden können. Das Institut für Soziale Arbeit und Räume unterstützt Organisationen, Verbände, Unternehmen und Gemeinden  – mit Beratungen und Dienstleistungen ebenso wie mit Datenerhebungen und Analysen. 

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