Die Pilotphase mit mobilen Workshops war ein Erfolg, jetzt heben die St.Galler Kulturkosmonauten in die erste Saison ab, wie das St.Galler Tagblatt und Saiten kürzlich berichteten. Dass künstlerische Projektarbeit die Persönlichkeit und die Fähigkeit zu Teamwork stärkt, konnten die Kosmonauten in der Pilotphase 2016/17 in fünf von der Drosos-Stiftung geförderten Workshops erproben und beweisen. Partnerinstitutionen waren in der Pilotphase neben der Gewerblichen Berufsschule soziale Einrichtungen und Lehrbetriebe. Das Projekt überzeugte auch das Bundesamt für Kultur: Es unterstützt die Kulturkosmonauten in den ersten drei Jahren wegen ihres Modellcharakters in Sachen kultureller Teilhabe. Das Institut für Soziale Arbeit der FHS St.Gallen hat die Wirkungsdimensionen für eine Evaluation entwickelt und damit massgeblich dazu beigetragen, die Qualität des Projekts sichtbar zu machen.
Archiv der Kategorie: Misc
Buchpräsentation: Soziale Arbeit und Institutionelle Räume
Marc Diebäcker und Christian Reutlinger stellten kürzlich ihr neues Buch «Soziale Arbeit und Institutionelle Räume. Explorative Zugänge» in Wien vor.
Preis für innovatives Sozialprojekt
An der Bodenseetagung vom Mittwoch, 28. November 2018, wird erstmals ein soziales Projekt ausgezeichnet. Die Fachhochschule St.Gallen überreicht der Fachstelle Selbstvertretung des HPV Rorschach einen mit 10’000 Franken dotierten Preis.
«Sprich mit mir, ich bin ein Avatar»
Suchtberatung im virtuellen Raum, Chip-Implantate im Jugendstrafvollzug und Blockchain zur Verteilung von Sozialleistungen? Im Berufsfeld Soziale Arbeit, das den Menschen und seine Rechte ins Zentrum stellt, weckt die digitale Transformation auch Ängste. Gefragt sind neue Kompetenzen in Verbindung mit den heutigen digitalen Möglichkeiten, sagt Dozent und Sozialinformatiker Stefan Ribler.
Kinderrechte als Leitgedanken
Ganz im Sinne eines Impulses diskutierten an der Tagung «Achtung Kinderrechte! Ganz früh! Aber wie?» Gegen 100 Personen aus der Praxis, Verwaltung, Forschung und Politik die Frage, wie Kinderrechte in der frühen Kindheit sichtbar sind und im professionellen Handeln gelebt werden. Die Veranstaltung – eine Kooperation der FHS und PHSG – widmete sich den Fragen, wie Bezugspersonen mit kleinen Kindern unter Achtung ihrer Rechte zusammenleben und was eine kinderrechtskonforme Pädagogik einfordert.
Übersehen, versteckt, ungehört
Ein Soziologiekongress in St.Gallen nimmt unerforschte Gesellschaftsbereiche in den Blick – Selbstverletzungen, Burn-Out, gesellschaftliche Eliten und Self-tracking-Technologien sind einige der Themen, die im Rahmen der Konferenz «Unexplored Realities » vom 6. bis zum 8. September 2018 an der FHS St.Gallen diskutiert werden.
Podcast: Ein Hoch auf die Bromance!
Radio SRF geht in der Sendung Input Kompakt den Klischees über Männerfreundschaften auf die Spur. Prof. Dr. Steve Stiehler vom Fachbereich Soziale Arbeit der FHS St.Gallen begleitet durch den Podcast und hilft zu verstehen, warum Männerfreundschaften so sind wie sie sind.
Wie die Fanarbeit St.Gallen entstand
Wie kann man Gewalt an Fussballspielen verhindern? Diese Frage steht im Zentrum des ersten Videoessays der FHS St.Gallen. Der Pilotfilm aus dem Fachbereich Soziale Arbeit zeigt auf, wie die Fanarbeit St.Gallen den Dialog und die Vernetzung zwischen Fans, Verein, Fanverantwortlichen, Polizei, Politik und anderen Anspruchsgruppen des FC St.Gallens fördert. Der Weg zur Fanarbeit St.Gallen begann 2009 mit einem Praxisprojekt im Fachbereich Soziale Arbeit an der Fachhochschule St.Gallen. Das IFSA hat 2014 einen Evaluationsbericht zur sozioprofessionellen Fanarbeit St.Gallen erstellt.
Wie lebt es sich als alleinstehender Mann?
Sie leben allein, sind oft vereinsamt und verweigern Hilfe. Männerforscher Steve Stiehler vom Fachbereich Soziale Arbeit der FHS St.Gallen untersucht die verschiedenen Typen alleinlebender älterer Männer in ländlichen Gegenden. Die alleinlebenden Männer bildeten eine bedeutsame Gruppe der Sozialhilfeempfänger. Aber man spreche kaum über sie, denn sie fielen nicht auf – weder durch Alkoholprobleme noch Gewalt. «Sie stellen erst ein Problem dar, wenn sie eine soziale Hilfestellung in Anspruch nehmen», sagt Steve Stiehler. Obwohl es immer mehr solcher Männer gibt, existieren kaum Studien über sie. Stiehler will diese Forschungslücke schliessen.
Er leitet dazu mit dem Dozenten Rudi Maier ein Pilotprojekt. Studierende befragten 23 Berufsleute, die in ländlichen Gegenden mit alleinlebenden Männern über 55 Jahren zu tun haben – Pfarrer, Pro-Senectute-Mitarbeiterinnen, Beistände und Wirtinnen. Daraus entstanden Erzählungen über 88 Männer, die in ländlichen Gegenden wohnen. Die Studie leitet daraus eine Typologie mit neun Archetypen her: der Aktive, der Altledige, das Dorforiginal, der Einsame, der Junggeselle, der Kneipengänger, der Muttersohn, der trauernde Witwer und der verbitterte Unbeliebte.
Melissa Müller, Redaktorin der «Ostschweiz am Sonntag», hat darüber einen spannenden Artikel geschrieben, erschienen am Sonntag, 17. Juni 2018.
Lesen Sie hier den ganzen Artikel: FBSA-Maenner-Ostschweiz_am_Sonntag_2018-06-17
Partizipation lässt sich nicht erzwingen
Jugendpartizipation beschäftigt nicht nur die Jugendarbeit, sondern auch Politik und Wissenschaft. Im öffentlichen Diskurs wird die «mangelnde Partizipationsbereitschaft» und speziell die «Politikverdrossenheit» von Jugendlichen problematisiert. Doch was ist «Partizipation» überhaupt? Welche Bedeutung hat sie für junge Menschen in unserer individualisierten und globalisierten Zeit? Christian Reutlinger und Annegret Wigger berichten von den Erkenntnissen der EU-Studie PARTISPACE.
Helfen und Heilen im Appenzellerland. Ein Radiopodcast
Im Praxisprojekt «Helfen und Heilen im Appenzeller Land» wurden Interviews zu Alltagserfahrungen mit der sozialwissenschaftlichen Methode «Oral History» geführt und ausgewertet. Schwerpunkt der Interviews ist es, Zeitzeug_Innen aus diversen Milieus aufzunehmen und zum Thema «Soziale Frage» und Solidarität im ländlichen Appenzellerland zu befragen. Produkt des Projekts ist ein Podcast in denen die Aussagen der Befragten zusammengeschnitten werden und der «Sozialen Frage» auf den Grund gegangen wird. Die Gruppe ging mit folgender Arbeitsthese auf Spurensuche:
Im Appenzellerland gibt es eine gemeinsam gelebte Realität, die stark in der Natur verwurzelt ist und sich in der Aufrechterhaltung von alten Bräuchen zeigt, welche eine gemeinsame Identität schaffen und somit an die Mitverantwortung des einzelnen appellieren, sich in diese Gemeinschaft durch Formen der Unterstützung miteinzubringen.
Mini-Lektionen mit Thomas Knill und Stefan Ribler
Am Freitagabend, 25. Mai 2018, kommt es in der Fachhochschule St.Gallen zum zweiten grossen Wiedersehen mit alten Studienkollegen und -kolleginnen sowie Dozierenden.
Am diesjährigen Homecoming-Day der FHS Alumni finden Mini-Lektionen mit altbekannten Dozierenden statt: Vom Fachbereich Soziale Arbeit sind Thomas Knill und Stefan Ribler vertreten:
Armut in der Schweiz – Exklusive Aufgabe Sozialer Arbeit?
Thomas Knill zeigt auf, dass Armut eben gerade nicht exklusive Aufgabe Sozialer Arbeit sein darf. Vielmehr verdeutlicht er, dass sie im besten Fall eine Vermittlerrolle zwischen Gesellschaft und betroffenen Menschen einnehmen kann.
Im Referat werden sehr unterschiedliche Personen mit unterschiedlichsten Positionen «zu Wort» kommen.
Was übrig bleibt
Im Zentrum des Referates von Stefan Ribler stehen Motivations- und Haltungsentwicklungen im Spiegel von professionellen Zugängen und Methoden in der Sozialen Arbeit. An konkreten und persönlichen Praxisbeispielen werden Veränderungsprozesse aufgezeigt und kritisch betrachtet. Eine zutiefst subjektive Bilanz über 40 Jahre Arbeit im Feld der Sozialen Arbeit.
Anmeldungen sind noch möglich!
Die Diakonie weiterentwickeln
Die Erwartungen an die Kirche im Spannungsfeld des permanenten gesellschaftlichen Wandels verändern sich stetig. Davon betroffen ist auch und speziell die Diakonie. Deren Auftrag richtet sich nach den konkreten Situationen in der Gemeinde und ist so individuell und vielschichtig wie deren Menschen. Um Menschen unterstützen und helfen zu können, braucht es auch im kirchlichen Umfeld Fachwissen. Soziale Herausforderungen und diakonische Themen können so angegangen werden.
Das Bistum St.Gallen und die evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen haben in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum der FHS St.Gallen den CAS Diakonie-Entwicklung in einem neuen Format lanciert. Zur Entwicklungsgruppe gehört auch Martin Müller, Co-Leiter des Instituts für Soziale Arbeit IFSA-FHS.
Der Lehrgang CAS Diakonie-Entwicklung richtet sich an diakonisch Engagierte, die ihre Tätigkeit am konkreten Bedarf ihrer Gemeinde ausrichten und (weiter-) entwickeln wollen.
Die Lehrveranstaltung an der FHS St.Gallen ist praxis- und transferorientiert ausgerichtet.
The Ukraine in posttraumatic stress
A group of students, lecturers and social work professionals from the Ukraine visited the University of Applied Sciences St.Gallen in the past week. In the context of their visit, Prof. Dr. Tetiana Syla, lecturer at the National University of Technology in Chernihiv, gave a guest speech on the current challenges of Social Work in the Ukraine.
Auf den Spuren von St.Galler Jugendlichen
Studierende und Dozierende aus der Ukraine waren vergangene Woche zu Gast an der Fachhochschule St.Gallen. Während fünf Tagen nahmen sie an Vorlesungen teil, besuchten soziale Institutionen und lernten Projekte kennen, wie die Mobile Jugendarbeit in der Stadt St.Gallen.
