Ein Pilotprojekt mit Flüchtlingen in Lichtensteig macht im Kanton St.Gallen auf sich aufmerksam. Im Interview mit dem St.Galler Tagblatt bezeichnet Regula Flisch, Dozentin und Projektleiterin am IFSA, das Projekt als ein «Modell, das in der ganzen Ostschweiz sehr wünschenswert wäre.» Weiterlesen
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Frühe Kindheit – gelungene Kooperationen im Fokus
Am fünften Herbstmeeting des Kompetenznetzwerks Frühe Kindheit zum Thema «Entwicklung in der frühen Kindheit unterstützen – Gelungene Kooperationen in Forschung und Praxis» war der Fachbereich Soziale Arbeit der FHS mit Referaten in drei Workshops vertreten. Eine Nachlese. Weiterlesen
Save-the-Date: Sozialraumtagung am 21. März 2017
Woran denken Sie spontan beim Begriff «Stadt»? An Altbekanntes im Scheinwerferlicht oder an vermeintliche Nebenschauplätze? Wir laden Sie herzlich ein, an der Ostschweizer Sozialraumtagung / Fachtagung der Netzwerke GWA Deutschschweiz teilzunehmen und den Blick auch auf kleine Taten, alltägliche Solidarität und Irritationen im städtischen Leben zu lenken.
Alterspolitik Stein am Rhein per Video
Wie können Einwohnerinnen und Einwohner beteiligt werden, wenn es um die zukünftige Gestaltung der Alterspolitik geht? Erfahrungsgemäss nimmt nur ein kleiner Teil Interessierter an Veranstaltungen teil. Die anderen haben für ihre Abwesenheit viele Gründe. Damit sie sich trotzdem informieren können, hat die Stadt Stein am Rhein die Informationsveranstaltung vom letzten Donnerstag, 24.11.2016, als Video ins Netz gestellt. Die Präsentationen des in Zusammenarbeit mit dem IFSA-FHS erarbeiteten Altersleitbilds sowie der Sanierung und Erweiterung des Alters- und Pflegeheims können so bequem zuhause nachgeschaut werden.
https://www.youtube.com/watch?v=SZomKndfqxg
Wie die Jugend tickt
«Die Unterstützung durch unsere Familien oder Freunde ist uns sehr wichtig, wir möchten verstanden werden, Freiheiten haben und glücklich sein – und nicht schubladisiert werden», sind sich Shannon Tobler aus Weinfelden sowie Parwin Alem Yar und Fynn Stutz aus Frauenfeld einig. Zusammen mit vier weiteren Thurgauer Jugendlichen vertraten sie am Netzwerktreffen der Verantwortlichen für die Kinder- und Jugendförderung im Lebensraum Thurgau die Interessen der Jugend als Resonanzgruppe. Das Netzwerktreffen wurde von Stefan Tittmann, Co-Leiter des Ostschweizer Zentrums für Gemeinden, konzipiert und moderiert.
Stephan Schlenker, Dozent für Soziale Arbeit an der Fachhochschule St.Gallen, referierte zum Hauptthema «Wie tickt die Jugend von heute?». Er präsentierte den Anwesenden unter anderem anhand der Shell-Jugendstudie 2015 die fünf häufigsten Freizeitaktivitäten der deutschen Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren, welche auch für die Schweiz von Interesse sind. Genannt wurden am häufigsten: «sich mit anderen treffen», «Musik hören», «im Internet
surfen», «TV schauen» sowie «sich im Verein und für andere engagieren». Traditionelle Werte
seien für die Jugend nach wie vor sehr wichtig, fügt der Dozent hinzu. Die heutigen Jugendlichen
seien sehr mobil «einmal hier, einmal dort – und dies durchaus auch grenzübergreifend».
Schlenker sprach zudem über die Risiken für die Kinder und Jugendlichen in der Schweiz. «Zu
diesen gehören Armut, von welcher Familien mit alleinerziehenden Müttern oder Vätern oft betroffen sind, fremde Herkunft, Erfahrungen von Misshandlungen und Vernachlässigung oder
familiäre Streitigkeiten.» Auch die Folgen der Individualisierung der Gesellschaft wurden von
Schlenker erläutert. «Jeder von uns ist in zunehmendem Mass auf sich selbst gestellt.»
Text: Claudia Schumm
Weitere Informationen im Bericht der Thurgauer Zeitung vom 21. November
Sozialarbeitern über die Schulter geschaut
21 Buben und ein Mädchen haben am nationalen Zukunftstag an der FHS St.Gallen teilgenommen und im Berufsfeld der Sozialen Arbeit Praxisluft geschnuppert. Die Einblicke in die Hochschule und drei Praxisorganisationen haben die Jugendlichen aus der Ostschweiz beeindruckt. Begleitet wurden sie von vier Studierenden, darunter Lars Girardet, der derzeit ein Praktikum im IFSA Consulting macht.
Die Welt mit anderen Augen sehen
Menschen mit Beeinträchtigungen haben besondere Fähigkeiten. Das zeigte der Kulturzyklus Kontrast des Fachbereichs Soziale Arbeit an der FHS St.Gallen auf eindrückliche Weise. Die dritte Durchführung der Veranstaltungsreihe verzeichnet mit rund 550 Gästen einen Besucherrekord. Weiterlesen
Wo steht eigentlich die Umsetzung der UN-BRK?
2014 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention durch die Schweiz ratifiziert. Das Übereinkommen ist ein klares Bekenntnis zur Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen und ihrer Integration in die Gesellschaft. Was lässt sich aus heutiger Sicht für die Schweiz darüber sagen? Für ein Auftragsprojekt sind wir in einer Umfeldanalyse u.a. dieser Frage nachgegangen und haben nebst Selbstvertretenden auch Expertinnen und Experten aus der Praxis und aus dem nahen Ausland befragt. Der Befund ist ziemlich eindeutig: Es ist noch ein weiter Weg bis die Ziele und Visionen, die in der UN-BRK stecken, erfüllt und umgesetzt sind.
Persönliche Zukunftsplanung als Instrument für Inklusion
In der Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung ist Partizipation/Selbstbestimmung/ Inklusion ein grosses und aktuelles Thema. Das Konzept der Persönlichen Zukunftsplanung (PZP), welches mehr und mehr auch im deutschsprachigen Raum zur Anwendung kommt, arbeitet mit diesem Fokus und mit dem Ziel der Partizipation und Selbstbestimmung. Dabei ist die Arbeit mit einem Unterstützerkreis – als spezielle Form von Netzwerkarbeit – besonders wichtig. Dieser Kreis von Menschen unterstützt die Person, die Organisation oder die Gruppe, welche eine Planung macht, mit kreativen Ideen, Ressourcen etc. Eine oft genutzte Form der Zukunftsplanung ist MAPS, eine Art Landkarte, um die Situation eines Menschen (oder auch einer Organisation etc.) darzustellen und weiter zu verfolgen. Dabei wird meistens mit Symbolen und Zeichnungen zusätzlich zum Text gearbeitet.
TiSSA-Konferenz 2016 in Gent
An der diesjährigen TiSSA-Konferenz (The international Social Work & Society Academy) nahmen wir – fünf Mittelbauangehörige und ein Dozent der Fachhochschule St.Gallen – teil. Während drei Tagen konnten wir an der Universität der eindrücklichen belgischen Stadt Gent zahlreiche Plenum- und Parallelsessions mitverfolgen und das Thema «Social Work as a forum for democracy» diskutieren.
Konsistente Strategie zur Unterstützung betreuender Angehöriger
Viele bekannte Massnahmen zur Unterstützung Angehöriger älterer Menschen sind gut und richtig, aber nicht immer für alle Betroffenen, so Alexander Scheidegger und Martin Müller von der FHS St.Gallen in ihrem Referat am Forum «Pflegende und betreuende Angehörige» am 15. September in Schaffhausen.
webTipp: neu im www
Kürzlich haben zwei neue Plattformen ihren Dienst angetreten. In zwei gänzlich unterschiedlichen Themenfeldern, die doch beide unmittelbar an die aktuellen Themen des IFSA anknüpfen, werden Informationen und Kontakte für Wissenshungrige und Unternehmungsfreudige bereit gestellt:
Online nachforschen kann man seit Kurzem über die Kinder- und Jugendpolitik in der Schweiz. Die neue Plattform bündelt Informationen und bietet neben Definitionen und rechtlichen Grundlagen rund um die Kinder- und Jugendpolitik auch eine aktuelle Bestandesaufnahme in Form von Portraits der Kantone. Erweitert wird die Plattform noch um Informationen aus Gemeinden.
Ebenso neu zugänglich ist die Plattform migranet.sg – Stimmen der Zweiheimischen: der Fotograf Peter Käser hat damit ein Forum geschaffen, über das Migrantinnen und Migranten in der Region St.Gallen Einblicke in ihre Geschichten, Erfolge, Träume und Herausforderungen teilen. Jede Woche bereichert (mindestens!) eine neue Perspektive die Plattform. Platz hat es zudem für Veranstaltungshinweise, themenbezogene Links oder Kontakt und Austausch in der Region.
Zeitvorsorge – Senevita-Förderpreis für Bachelor-Arbeit
Unsere wissenschaftliche Assistentin und Master-Studentin Nicole Lieberherr hat einen Förderpreis der Senevetia Stiftung für Lebensgestaltung erhalten: Ihre Bachelor-Arbeit mit dem Titel «Die Zeitvorsorge – ein zeitversetztes Geben und Nehmen» wurde mit dem 2. Preis prämiert. Eine kurze Zusammenfassung der Arbeit.
Kleine Schritte mit politischer Wirkung – Erkenntnisse aus dem Praktikum im IFSA-C
Heute verabschieden wir im IFSA-C unsere Praktikantin Rebeka Kast. Während sechs Monaten hat sie uns in verschiedenen Projekten, Referaten und Workshops tatkräftig unterstützt. Im Kurzinterview blickt sie auf das Praktikum zurück und verrät, welche Erkenntnisse sie mitnimmt und welche Momente ihr besonders in Erinnerung bleiben.
Pflegende Angehörige – Verhaltensmuster in fünf Minuten erklärt
Im Rahmen des BREF-Projekts «Angehörige unterstützen – Pflegenetze planen» (vgl. Eintrag vom 2. Juni 2016) entwickelte die FHS St.Gallen ein Modell mit vier grundlegenden Verhaltensmustern von Pflege- und Betreuungsarrangements. Diese werden nun in einem Pencast anschaulich dargestellt.














