Archiv der Kategorie: Sozialmanagement

Modellbildung und Simulation in der Sozialplanung

Präsentation der FHS St.Gallen am INAS-Fachkongress

Am Fachkongress der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Sozialmanagement und Sozialwirtschaft INAS präsentierten Martin Müller (IFSA-FHS) und Alexander Scheideggger (IMS-FHS) ein an der FHS St.Gallen entwickeltes neues Verfahren für die Sozialplanung.

Schema Sozialmanagement

Am Fachkongress stellen alle 2 Jahre Fachleute aus Hochschulen und Praxisorganisationen aktuelle Forschungsergebnisse und Erkenntnisse aus Entwicklungsprojekten vor. Die neuste Auflage ging vom 23.-26.2.2016 in Feldkirchen in Kärnten an der Fachhochschule über die Bühne. Das von der FHS St.Gallen präsentierte Planungsverfahren koppelt einen aktuellen Planungsansatz in der „realen Welt“ mit aus technischen Zusammenhängen bekannter systemdynamischer Modellbildung und Simulation. Das gekoppelte Verfahren wurde im Rahmen des von der Gebert Rüf-Stiftung geförderten Projekts „Unterstützung pflegender und betreuender Angehöriger älterer Menschen“ entwickelt und erprobt.  Weiterlesen

Hauptsache Arbeit?

In der aktuellen Sozialhilfedebatte wird das einfache Schema arbeitswillig = unterstützungswürdig, nicht arbeitswillig = nicht unterstützungswürdig oft absolut gesetzt. Die Einpassung des Individuums nach dem Grundsatz „Hauptsache Arbeit!“ soll das Problem der Exklusion aus dem Arbeitsmarkt lösen. Die Lösung eines sozialen Problems durch die Korrektur der Individuen bleibt allerdings eine noch nie eingelöste Utopie. Weiterlesen

Versorgung gestalten – INAS Fachkongress 2014

Veranstaltungshinweis

Veränderte Bedarfslagen, neue Finanzierungs- und Steuerungsmodelle, Fragen der Wirkungsorientierung, der Effizienz und der Professionalisierung von Versorgung stehen im Zentrum des Fachkongresses vom 12. – 14. Februar 2014 in Olten. Er will den vielfältigen Diskurs länderübergreifend und international vergleichend führen und damit die Basis für eine internationale Zusammenarbeit in Sozialmanagement und Sozialwirtschaft in Wissenschaft und Praxis stärken. Neben Inputreferaten von u.a. Prof.Dr. Wolf Rainer Wendt stehen 22 Workshops zur Wahl. Aus dem IFSA-Umfeld gehören Andreas Laib, Antje Sommer  und Andrea Lübberstedt zu den Anbietenden.

Mehr auf der INAS-Website

IFSA-Experte Stefan Ribler zum IBB-System in Sozial Aktuell

Ist das System des Individuellen Betreuungsbedarfs (IBB) als Grundlage der Finanzierung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen zu stark defizitorientiert? Das, so IFSA-Experte Stefan Ribler im neusten Sozial Aktuell (5/2013), sei eine Frage der Perspektive. Man könne die Sache nämlich auch entwicklungsorientiert ansehen. Weiterlesen

Braucht die Soziale Arbeit Freunde oder „Freunde“?

Social Media in der SA: ein Zwischenstand

Auch in der neuen Welt zählen die 13 Freunde, und nicht die 3365 „Freunde“, so Reto Eugster und Selina Ingold in der neusten Ausgabe von SozialAktuell. Im Social Web entsteht eine neue Art von „Öffentlichkeit“ in der Art einer „neuen Nachbarschaft“ oder eben eines Freundeskreises. Hier gedeiht auch eine neue Form von Hilfe, „wildes Helfen“, nicht als Hilfe ausgewiesen, fernab vom Expertenwissen, aber effizient „sozial geeeicht.“ In einigen Arbeitsfeldern wie der Jugendarbeit, der Sozialberatung, der Sozialraumorientierten Sozialen Arbeit oder im Spendenmarketing hält das Soziale Internet bereits beschleunigt Einzug. Dabei zeigt sich, dass dafür ein spezifischer organisationskulturelles Umfeld nötig ist. Kompetenzen an der Schnittstelle Medien, Organisation und professionelles Handeln sind gefragt.

Herausforderungen des demographischen Wandels

Am 2./3. November fand bereits die 13. ConSozial, Fachmesse und Kongress des Sozialmarktes, in Nürnberg statt. Unter dem Thema „Soziale Nachhaltigkeit – wer erzieht, pflegt und hilft morgen?“ zeigte sich die Veranstaltung neuerlich als bedeutsame Plattform für Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträgerinnen und –träger des Sozialbereichs. Die Beiträge und Diskussionen legten den Fokus auf die anstehenden Herausforderungen des demographischen Wandels. Neben Impulsvorträgen wurden zahlreiche Best-Practice-Beispiele für erfolgreiche Entwicklungen und Lösungsansätze vorgestellt. Weiterlesen